PC-Markt: Es wird noch schlimmer als gedacht

Die Absatzkrise auf dem Computer-Markt entwickelt sich noch schlimmer, als die Marktforscher bisher angenommen haben. Das geht aus einer aktuellen Prognosen-Korrektur der IDC auf Basis der Februar-Daten hervor.

Diese ging bisher davon aus, dass die Verkaufszahlen im ersten Quartal um 7,7 Prozent unter denen des Vergleichszeitraums im Vorjahr liegen werden. Dies wäre bereits ein harter Schlag für die PC-Branche gewesen. Wie das Unternehmen nun aber mitteilte, sind die letzten Erhebungen hinsichtlich des Absatzes auf dem Weltmarkt so schlecht, dass sogar mit einem Rückgang um bis zu 10 Prozent gerechnet werden muss.

Bisher lagen die Gründe für die schlechte Entwicklung der vergangenen Monate vor allem in den Industriestaaten: Die Folgen der Krise ließen die Kaufkraft sinken und jene Verbraucher, die noch über ausreichend Geld verfügten, kauften statt eines neuen PCs oder Notebooks lieber ein Smartphone oder Tablet. Wie die Marktforscher nun ausführten, kam aktuell aber auch eine schwache Entwicklung in China hinzu.


Hier sorgten beispielsweise Kürzungen bei den Budgets von Behörden dafür, dass die Investitionen in neue Rechner nicht in gewohntem Maße verliefen. Bei der IDC geht man zwar davon aus, dass die Lage sich im Laufe des März wieder stabilisiert, allerdings werden die Verluste aus dem Februar wohl nicht zu kompensieren sein. Hier setzt man auch auf bessere Effekte durch Microsofts neues Betriebssystem Windows 8, das bisher noch nicht so positiv auf die Entwicklung des Marktes wirkte, wie man es sich erhofft hatte.

Auf das gesamte Jahr gerechnet erwartet man bei der IDC 345,9 Millionen verkaufte Computer nach 350,4 Millionen Stück im vergangenen Jahr. Dies würde bedeuten, dass sich der Abwärtstrend abschwächt. Zwar wäre immer noch ein Minus von 1,3 Prozent zu verbuchen, das wäre allerdings schon bedeutend weniger als 2012, wo es um 3,7 Prozent nach unten ging.
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Naja, die Kisten halten auch bisl länger als damals von der Performance her und man muss nicht jedes Jahr einen neuen kaufen. So lange man auf Tablets nicht so spielen kann wie auf dem PC sehe ich da noch keinen Grund Angst zu haben dass der PC irgendwann verschwindet.
 
@dd2ren: Mein letzter PC ist inzwischen auch schon wieder 18 Monate alt. Darauf läuft aber alles ohne Probleme. Selbst spiele wie Battlefield 3 laufen auf Ultra. Der wird in den nächsten 5 Jahren wohl immer noch fast jedes Spiel ordentlich darstellen können. Und für Office dürfte der die nächsten 10-15 Jahre reichen. Wenn ich da ans Jahr 2000 zurückdenke. Da war nach 18 Monaten aufrüsten angesagt, um ein Spiel überhaupt spielen zu können.
 
[re:2] dodnet am 18.03.13 18:21 Uhr
(+19
@FatEric: Meiner ist 3,5 Jahre alt und ich kann noch das meiste mit hoher Qualität spielen. So eine richtige Entwicklung gab es die letzten Jahre auf dem Gebiet auch nicht mehr.
 
@dd2ren: Das gleiche gilt, aus meiner Sicht, für das produktive Arbeiten.
 
@dd2ren: Völlig richtig. Früher hab ich spätestens alle 2 Jahre aufgerüstet um wieder alles flüssig spielen zu können. Jetzt ist mein PC schon fast 3 Jahre alt und das meiste läuft noch. Aber trotzdem: Der PC ist und bleibt für mich das wichtigste elektronische "Entertaiment"-Gerät im Haus. Handys, Netbooks, Tablets, Konsolen sind für mich alles nur Ergänzungen bzw. Spielereien. Am PC mach ich damit alles und besser.


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