Google bietet bei gehackter Webseite Hilfe an

Der Suchmaschinenkonzern Google will Betreibern von Webseiten zukünftig mehr Hilfe anbieten, wenn ihre Webseiten gehackt wurden. Dabei richtet sich das Unternehmen an eine größere Bandbreite von Anwender-Gruppen.

Insbesondere reagiert Google dabei darauf, dass es immer mehr Anwender gibt, die über keine oder nur geringe technische Fertigkeiten verfügen, aber trotzdem ein eigenes Angebot auf einem eigenen Server hosten. Immerhin ist dies mit den inzwischen verfügbaren Content-Management-Systemen, wie sie beispielsweise für Blogs angeboten werden, sehr einfach.

Wenn dann allerdings der Zeitpunkt kommt, an dem die eigene Webseite von der Suchmaschine als kompromittiert eingestuft und in den Ergebnislisten entweder entsprechend markiert oder blockiert wird, ist guter Rat letztlich oftmals teuer. Denn insbesondere Amateure, aber auch erfahrenere Anwender dürften oft nicht in der Lage sein, in einer Software Sicherheits-Lücken oder auf einem Server eine versteckte Malware ausfindig zu machen.


Ist eine Webseite von Google als gefährlich markiert worden, kann der Administrator nun darauf hoffen, bei Google genauere Informationen darüber zu finden, warum dies so ist. Im besten Fall wird er sogar darüber informiert, welche Malware von seinen Webseiten mit ausgeliefert wird. Da Angreifer hierfür meist Schad-Software verwenden, die sich automatisch auf tausenden Seiten platziert, gibt es berechtigte Hoffnungen, dass man einen guten Weg zur Behebung des Problems findet.

Anfänger werden von Google allerdings erst einmal darüber informiert, wie es zu einem Fremdzugriff kommen konnte und was die Folgen sein können. Sie werden anschließend aufgefordert, doch besser Experten beim Webhoster hinzuzuziehen oder aber - wenn es sich um ein Unternehmen handelt - ein ausreichend fähiges Support-Team aufzubauen.

Weiterhin gibt das Unternehmen automatisierte Tipps dazu, wie man eine Malware beispielsweise erst einmal isoliert, um weiteren Schaden zu vermeiden. Auch bei der Identifizierung der Sicherheitslücke ist das Unternehmen behilflich.
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[Fortsetzung] Als kleine Gegenleistung verlangt man vom Webseitenbetreiber lediglich die Integration eines G+ Buttons oder wahlweise eine Google Searchbox auf der Webseite :)
 
[re:1] cyu am 13.03.13 16:15 Uhr
(+1
@Sapo: wofür Verlangen, das werden sicherlich einige freiwillig machen. Die Infos erhält Google eh automatisiert einzig neu ist nun, dass sie sie nun kommunizieren. Gut fürs Image und kostet kaum was... profitieren beide Seiten.
 
@Sapo: und? wenn beide Seiten davon profitieren ist doch gut? wenn man Hilfe braucht und keine unnoetigen Kosten will, dann ist das doch legitim. Wird ja keiner gezwungen G+ Button zu nutzen. ;) wenn man sich selber helfen kann bei HackAngriffen. Ausserdem kann man indirekt Werbung damit machen, wenn jemand das liked mit G+ danns ehen das ja die Freunde/Bekannte > besuchen die Webseite > win:win


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