Marktforscher: Android-Tablets überholen das iPad

Laut einer Einschätzung des Marktforschungsunternehmens IDC wird Apples iPad noch in diesem Jahr die Spitzenposition an die Android-Tablets verlieren. Aus der Langzeit-Prognose lässt sich ablesen, dass der Tablet-Markt weiterhin rasant wachsen wird.

Knapp drei Jahre lang konnte Apple seine Bastion im Tablet-Markt verteidigen und die Konkurrenz auf Abstand halten - doch noch in diesem Jahr wird sich Apple mit dem Zweiten Platz zufrieden geben müssen. Die IDC-Marktforscher erwarten, dass die Android-Tablets einen großen Satz nach vorne machen und sich den Spitzenplatz sichern werden. IDC-Voraussagen zum Tablet-MarktIDC-Voraussagen zum Tablet-Markt Im Gesamtjahr 2013 werden 48,8 Prozent aller verkauften Tablets mit Android-Betriebssystem ausgeliefert, Apples iOS wird nur auf 46 Prozent der Geräte laufen. Weit abgeschlagen folgen Windows 8 mit einem Anteil von 2,8 Prozent und Windows RT mit 1,9 Prozent. Alternative Betriebssysteme müssen sich für dieses Jahr mit einem Anteil von 0,6 Prozent zufrieden geben.

IDC wagt aber auch einen Blick in die Kristallkugel und gibt eine Prognose für den Tablet-Markt im Jahr 2017 ab: Die beiden Platzhirsche iOS (46 Prozent) und Android (43,5 Prozent) werden geringe Einbußen zu Gunsten von Windows (7,4 Prozent) hinnehmen müssen, während alle weiteren Betriebssysteme nur noch auf einen Wert von 0,4 Prozent kommen. IDC-Voraussagen zum Tablet-MarktDie Entwicklung der OS-Anteile im Überblick Für das Gesamtjahr 2013 hoben die Marktforscher ihre eigene Prognose von 172,4 Millionen auf 190,9 Millionen verkaufter Tablets an. 2017 sollen gar 350 Millionen Geräte pro Jahr verkauft werden, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 11 Prozent entspricht.


Das größte Wachstum verzeichnen die kleineren Tablets mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu acht Zoll, und auch in Zukunft werden diese das Feld anführen und am stärksten wachsen. Dies bestätigt auch einen Bericht, wonach sich das Apple iPad Mini in diesem Jahr besser verkaufen wird als der große Bruder.

Für E-Book-Reader sieht IDC schlechte Aussichten, und bescheinigt ihnen nach einem kleinen Wachstum in den Jahren 2013 und 2014 langsam fallende Verkaufszahlen ab dem Jahr 2015. Im Jahr 2011 wurden noch 26,4 Millionen Reader verkauft, im letzten Jahr waren es nur 18,2 Millionen.
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Und sobald einer der Anbieter ein "Killer-Feature" (Hype) bringt, ist diese Voraussage für die Katz!
 
@sneak72: Nicht unbedingt, Android ist mehr für Normal-Verbraucher schon wegen dem günstigeren Preis.
 
Kein Wunder, VW hat Porsche in den Absatzzahlen auch überholt...Was ein sinnloser Vergleich^^
 
@ger_brian: Jetzt übertreib´mal nicht^^.
 
@Pegelprinz: Ja, es ist doch wahr. Der Vergleich ist Quatsch. Mann keine Verkaufsstatistiken von Produkten vergleichen, die sich in komplett anderen Preis- und Leistungsklassen befinden. Aussagekräftiger wäre zB ein Vergleich der Verkäufe von Premium Android Tablets á la Nexus 10, Galaxy Note 10.1, Xperia Tablet Z etc vs iPad. So zählen ja die ganzen 90€ Android-Gurkentablets mit rein, die kein Mensch freiwillig benutzt.


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