Cyber-'Krieg': USA fordern Ende chinesischer Hacks

Die US-Regierung hat China aufgefordert, entschlossen gegen Online-Angriffe vorzugehen und selbst veranlasste Cyber-Attacken unverzüglich einzustellen. Die Chinesen reagierten ihrerseits mit der Zusage, Verhandlungen aufnehmen zu wollen, um "ernstzunehmende Schritte" gegen Hack-Angriffe zu machen.

Nach Angaben der 'New York Times' erklärte Tom Donilon, einer der Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, dass es immer häufiger Beschwerden von amerikanischen Firmen gebe, weil Angreifer versuchen, über das Internet an ihr geistiges Eigentum zu gelangen. Die Attacken würden "in bisher unbekanntem Ausmaß von China ausgehen", weshalb die internationale Gemeinschaft derartige Aktivitäten von keinem Land tolerieren könne.

Man werde deshalb umfangreiche Schritte einleiten, um die eigene Wirtschaft vor Angriffen aus China zu schützen, wie Obama es bereits bei seiner Rede an die Nation angekündigt hatte. Donilon forderte die chinesische Regierung auf, die Dringlichkeit des Problems öffentlich anzuerkennen, auf breiter Front gegen die Angreifer vorzugehen und sich an einem Dialog über einen globalen Standard für den Umgang verschiedener Länder untereinander im Internet zu beteiligen.

Bisher hatten es die USA vermieden, China öffentlich direkt mit Cyber-Attacken in Verbindung zu bringen, auch wenn die Vorgänge hinter verschlossenen Türen schon öfter Thema von Gesprächen waren. Jüngst waren zudem Hinweise aufgetaucht, wonach das chinesische Militär aktiv Online-Angriffe auf US-Behörden und -Firmen durchführt. Die Regierung Chinas besteht jedoch darauf, dass sie nicht für die Attacken verantwortlich ist und selbst Opfer deartiger Aktivitäten ist. Außerdem widersprach man den Vorwürfen westlicher Medien und bezeichnete diese als kaum haltbar.


Laut einem Bericht der 'Associated Press' hat die chinesische Regierung inzwischen auf die Forderungen der USA reagiert und Gesprächsbereitschaft signalisiert. So erklärte eine Sprecherin des Außenministeriums, dass man sich entschieden gegen Angriffe über das Internet ausspreche und selbst in großem Ausmaß davon betroffen sei. Man gehe im Rahmen der gültigen Gesetze gegen die kriminellen Angreifer vor.

Gleichzeitig forderte die Sprecherin ihrerseits, dass "der Cyberspace Regeln und Zusammenarbeit braucht und keine kriegerischen Auseinandersetzungen". China sei daher bereit, einen konstruktiven Dialog und eine Kooperation mit der internationalen Gemeinschaft aufzunehmen, zu der natürlich auch die USA gehören würden.
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Die Chinesen können doch nichts dafür das jemand, der auf viel Öl sitzt, ihre Rechner benutzt. Das FBI, CIA und NSA werden das gemeinsam herausfinden und dann ne kleine ethnische Säuberung veranstalten und nen Jahrzehnt lang, den Öltransport überw... ähhh, das Land demokratisieren. Nicht vergessen Mädels, ihr habt es hier zuerst gelesen!
 
@wuddih: Die Chinesen sind da nicht besser.
 
@s3m1h-44: wir aber auch nicht ;-)
 
@Greengoose: Deutschland und deutsche Waffenmittelhersteller beliefern jeden, der danach fragt. Sogar staatliches militärisches Equipment wird verliehen. In Syrien wird auf deutsche Munition gesetzt, weil es sehr of vorkommt, dass man Patronen manipuliert und dem Feind unterjubelt, da importiert man sich lieber Qualitätsware mit der erbeuteten Patte.
 
@wuddih: "...Deutschland und deutsche Waffenmittelhersteller beliefern jeden..." ? Nicht nur die deutschen, nahe zu aus allen anderen Ländern auch!


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