Kinder-Handytarife werden durch Prepaid geschlagen

Spezielle Mobilfunktarife für Kinder sind in der Regel eher die schlechtere Wahl im Vergleich mit herkömmlichen Prepaid-Angeboten. Das hat ein Vergleichs-Test des Portals 'Teltarif' ergeben.

"Spezielle Kindertarife sind meist nicht die beste Wahl. Sie ermöglichen zwar mitunter vergünstigte oder kostenlose Gespräche zu einer bestimmten Rufnummer, dafür kommen sie aber mit Grundgebühren oder hohen Minutenpreisen", kommentierte Rafaela Möhl von dem Portal. Teilweise seien diese auch nur erhältlich, wenn mindestens ein Elternteil ebenfalls einen Tarif beim jeweiligen Anbieter gebucht hat.

Eine bessere Alternative zu den angeblichen Spezialangeboten seien in der Regel Prepaid-Tarife von Discount-Anbietern, wie es sie zum Beispiel in vielen Supermärkten gibt. Mit Minuten- und SMS-Preisen von neun Cent oder weniger sowie ohne monatliche Grundgebühr sind sie in den meisten Fällen viel günstiger, hieß es. "Bei Bedarf können für rund zehn Euro im Monat bei vielen Prepaid-Tarifen auch SMS- oder Internet-Flatrates dazu gebucht werden. Letzteres ist gerade bei Jugendlichen, die ein Smartphone besitzen, ein wichtiger Schutz vor unerwartet hohen Surf-Kosten", so Möhl.


Ein weiterer Vorteil der Prepaid-Angebote: Durch die Abrechnung per Vorkasse ermöglichen sie es, die Kosten besser unter Kontrolle zu halten. Denn wenn das aufgeladene Guthaben verbraucht ist, können keine kostenpflichtigen Leistungen mehr genutzt werden. Erreichbar ist das Kind aber trotzdem noch. Hier sei es allerdings empfehlenswert, die zuweilen verfügbare automatische Aufladung zu deaktivieren.

Weiterhin sollten Eltern darauf achten, die sogenannte Drittanbieter-Sperre zu aktivieren. Dadurch ist es Dritten nicht möglich, vom Guthaben Geld für Zusatzleistungen abzubuchen. Damit kann ein Schutz gegen Abofallen, wie sie beispielsweise oft in Verbindung mit Klingeltönen daherkommen, gewährleistet werden.
Diese Nachricht empfehlen
Videos zum Thema
 
Manchmal hab ich sogar das Gefühl, dass Prepaid Tarife sogar noch günstiger sind als Verträge. Vodafone: 10 Euro im Monat für 3000 SMS und 200 MB Highspeed und dananach gedrosselt, 9 Ct pro Minute. Viele Verträge sind da sogar noch teurer und bieten weniger, wenn ich mir die Verträge von Freunden anschaue.
 
@bmngoc: Kommt drauf an, was man mit dem Handy macht. Ich z.B. telefoniere fast nie und brauch auch keine SMS. Ich bezahle mit Prepaid 5€ im Monat für Internet (sind zwar nur 100 MB, aber danach nur gedrosselt). Für den Preis bekommt man keinen Vertrag und vor allem hat man auch nichts dauerhaftes an der Backe.
 
@bmngoc: Die Preise hier in Deutschland sind aber generell pervers, vor allem für Datenoptionen. In Italien gibts für 60 Euro pro Monat 3000 Minuten, 600 SMS und 20 GByte Traffic.
 
@Friedrich Nietsche: Und 60€ pro Monat sind normal oder wie?
 
@bmngoc: Naja, bei Prepaid kaufst du dir ein Guthaben, bei Verträgen ist i.d.R. auch ein entsprechendes Gerät dabei.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

Wöchentlicher Newsletter

Beliebte Videos

powered by veeseo

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles