Sony hat auf seinem Heimatmarkt Japan den Preis seiner neuesten Handheld-Konsole PlayStation Vita um 20 Prozent gesenkt und damit eine richtige Entscheidung getroffen. Denn seither gehen die Verkaufszahlen "durch die Decke."
Das berichtet das Wirtschaftsmagazin 'Fortune' unter Berufung auf die bekannte Gaming-Seite 'IGN'. Zuvor hat Hersteller Sony als Reaktion auf die bisher schlechten Verkaufszahlen den Preis der PS Vita von rund 25.000 japanischen Yen auf 20.000 Yen gesenkt, das entspricht etwa 200 bzw. 160 Euro.
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Und es war zweifellos eine richtige Entscheidung, seither sind die Vita-Zahlen "raketenartig" (Forbes) nach oben gegangen. Und diese Beschreibung ist sicherlich zutreffend: Erste Berichte hatten von einer Vervierfachung gesprochen, nun meldet die japanische Seite 'Gamatsu' sogar einen Anstieg um den Faktor sechs.
Im Zeitraum zwischen dem 25. Februar und 3. März 2013 ging die PlayStation Vita 62.543 Mal über die Ladentische, eine Woche davor waren es gerade einmal 11.456 Einheiten. Allerdings dürfte nicht ausschließlich der reduzierte Preis für den etwas überraschenden Anstieg verantwortlich sein.
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Denn gleichzeitig dazu ist mit "Phantasy Star Online 2" ein für den japanischen Markt sehr wichtiges Spiel erschienen. Im herkömmlichen Handel (Sony nennt zum Online-Geschäft keine Zahlen) wurden mehr als 60.000 Stück verkauft, manch einer dürfte im Zuge dessen auch neuer Vita-Besitzer geworden sein.
So erfreulich die Zahlen für Sony auch sein mögen: Auf dem Handheld-Markt hinkt man dem Erzrivalen Nintendo nach wie vor hinterher. Big N konnte nämlich im gleichen Zeitraum mehr als 77.000 Stück seiner beiden aktuellen 3DS-Taschenkonsolen (Standard und XL) verkaufen. Sony hat übrigens Preissenkungen außerhalb Japans kategorisch ausgeschlossen, möglicherweise überlegt man es sich nun aber doch noch einmal.
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