Bing Maps-Bilder wurden in vielen Details verbessert

Der Software-Konzern Microsoft hat seinen Kartendienst Bing Maps mit neuen Daten bespielt. Im Ergebnis erhalten die Nutzer nun beispielsweise einen detaillierteren Blick auf die Topographie des Meersbodens.

Die dafür eingesetzten Daten stammen im Wesentlichen vom Scripps-Institut für Ozeanographie. Wo bisher auf den Weltmeeren nur die eintönigen Wasseroberflächen zu sehen waren, eröffnet sich nun ein Eindruck von den vielfältigen Strukturen tief unter dem Meeresspiegel. Bing MapsOahu, Hawaii, vor und nach dem Update Neben Satelliten-Bildern konnte Microsoft nun außerdem Aufnahmen des Global Ortho Projects in Bing Maps integrieren. Dabei handelt es sich um Fotos, die von Flugzeugen angefertigt werden und viele Regionen mit wesentlich besserer Auflösung von 15 Metern pro Pixel abbilden. Rund 13,8 Millionen Quadratkilometer - vor allem vom Territorium der USA - wurden so ergänzt.


Eine weitere Neuerung ist der Einsatz des so genannten TerraColor-Filters. Dieser errechnet bei den Bildern von wolkenreichen Regionen, in denen im Grunde keine größerflächigen Aufnahmen mit vollständigem Blick bis zur Erdoberfläche existieren, komplett wolkenlose Satellitenbilder.

Eine ähnliche Technologie kommt auch bei den Darstellungen des Meeresbodens zum Einsatz. Hier geht es darum, diesen auch dort in seiner Form zeigen zu können, die auf den Satelliten-Fotos der Pol-Regionen stets mit einer Eisschicht bedeckt sind.
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Für die Mapsuche benutze ich seit einer Zeit nur noch Bing, da es viel schneller als der Googledienst ist und auch noch viel besser aussieht und mehr Funktionen bietet. Bei der normalen Suche benutze ich aber noch immer Google, da mir Bing noch nicht die gewünschten Ergebnisse gleich liefert.
 
@L_M_A_O: habe die beiden gerade offen und verglichen. bing maps ruckelt ziemlich heftig beim zoomen von tokio. Wie es aussieht ist geschmacksache. Allzu grosse Unterschiede sehe ich da nicht. Welche Funktionen gibt es bei Bing denn die Google fehlen? auf den ersten blick habe ich nichts gefunden. Edit: Auf die schnelle ist mir noch aufgefallen das die 45 Grad Sicht bei beiden gut ist. Bei Bing sind die Farben etwas "echter". Die Google Bilder scheinen mir dafür etwas aktueller. Edit2: Woah und mein Wohnort ist ja nur Pixelbrei. Wie sieht es mit der Abdeckung bei Bing Maps aus? Gibt ausserhalb von Städte anscheinend grosse Flächen an Pixelmatsch.
 
@L_M_A_O: Ja kann ich nur zustimmen.
 
@Oruam: Bei Bing kann man die Ansicht drehen um jeweils 90 Grad. So sieht man jede Seite eines Gebäudes. Einfach ganz nah ranzoomen und oben rechts auf die gebogenen Pfeile klicken (geht nur in Gebieten wo Bird Eye möglich ist).
 
@jackattack: Ja das sieht wirklich sehr gut aus. Aber ich bin gerade etwas erschrocken was für ergebnisse ausserhalb grosser städte erzielt werden. Ich habe irgend ein Deutsches Kaff gewählt und die ergebnisse verglichen, in diesem fall nennt sich das dorf "Behrungen". Der Pixelbrei von Bing ist nun wirklich nicht sehr ansehnlich. Google liefert zwar auch kein gutes ergebnis, aber trotzdem um welten besser. Mein Wohnort sieht auf Bing noch schlechter aus. Wird das laufend verbessert hier in europa? Ich höre immer nur davon das die amis updates bekommen.


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