Smartphone-Umsatz überflügelt Geschäft mit TVs

Smartphone, Apple, Iphone, Handy Bildquelle: Marine Connan / Fotopedia
Der Markt für Unterhaltungselektronik hat im vergangenen Jahr trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen weiter zugelegt. Erstmals wurde dabei mit Smartphones mehr Umsatz generiert, als mit Fernsehern.
Aufgrund einer Steigerung um 3,9 Prozent konnte insgesamt ein Umsatzvolumen von 28,8 Milliarden Euro erzielt werden. "Die Umsätze im vierten Quartal lagen unter unseren Erwartungen, so dass die ursprüngliche Prognose von einem Wachstum um sechs Prozent nicht erreicht werden konnte", räumte Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Branchenverbandes Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU), aber ein.

Die klassische Unterhaltungselektronik verzeichnete ein Minus von 1,6 Prozent, die privat genutzten Telekommunikations-Produkte erreichten hingegen ein Umsatzplus von 20,1 Prozent und die privat genutzten IT-Produkte erzielten 0,9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Mit einem Anteil von 51 Prozent und 14,8 Milliarden Euro stellt die klassische Unterhaltungselektronik das größte Segment im Gesamtmarkt. Dabei kommt der größte Umsatzanteil mit sechs Milliarden Euro von den Fernsehgeräten. Der Bereich der privat genutzten Telekommunikationsprodukte kam auf 7,5 Milliarden Euro und erzielt damit 26 Prozent des gesamten Umsatzes. Die privat genutzten IT-Produkte erbrachten 6,5 Milliarden Euro und somit 22 Prozent am Gesamtumsatz.

"Entgegen unserer letzten Absatz-Prognose wurden 2012 weniger als zehn Millionen Fernseher abgesetzt", so Kamp. Dennoch blieb der Absatz mit 9,6 Millionen verkauften Fernsehgeräten fast auf dem Niveau des Vorjahres. Allerdings konnte der Preisverfall im letzten Jahr gestoppt werden. So stieg der Umsatz in diesem Bereich trotz des Absatzrückgangs um 0,2 Prozent auf sechs Milliarden Euro.

Die mobile Medien- und Internetnutzung ist beliebter denn je. Portable Geräte werden entsprechend stark nachgefragt. Am erfolgreichsten sind die vielfältig nutzbaren Smartphones. 2012 wurden 18,4 Millionen von ihnen verkauft. Dem gegenüber stehen nur noch 6,9 Millionen verkaufte herkömmliche Mobiltelefone. Das Umsatzvolumen der Smartphones stieg um 32 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro.

Mit einem Absatzanstieg um 132 Prozent auf 3,3 Millionen Stück und einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro (+97 Prozent) erzielten die Tablet-PCs ebenfalls einen deutlichen Zuwachs. Notebooks (5,7 Millionen Stück, -20 Prozent) und klassische Desktop-PCs (1,3 Millionen Stück, -13 Prozent) mussten hingegen Rückgänge hinnehmen. Smartphone, Apple, Iphone, Handy Smartphone, Apple, Iphone, Handy Marine Connan / Fotopedia
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