HTC One: Neues Top-Modell im Detail und Video

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Der taiwanische Hersteller HTC hat sein neues Top-Modell HTC One erstmals offiziell präsentiert, das im Vorfeld auch unter dem Namen M7 gehandelt wurde. Tatsächlich wird das Gerät in Deutschland lediglich den Namen One tragen.
Das HTC One hat ein 4,7 Zoll großes SuperLCD3-Display, das mit einer Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixeln arbeitet und somit eine Pixeldichte von 468 Pixel pro Zoll bietet. Es ist damit eines der am höchsten auflösenden Displays, die der Smartphone-Markt derzeit zu bieten hat. Der Bildschirm hat eine Abdeckung aus widerstandsfähigem Gorilla Glass 2, wobei das eigentliche Display und die Abdeckung direkt miteinander verbunden sind, sodass es keinen Zwischenraum gibt und der Anwender den Eindruck hat, die Bildschirminhalte fast direkt zu berühren. HTC One/M7Das neue 'HTC One' Unter der Haube steckt bei dem Gerät ein neuer Prozessor vom Typ Qualcomm Snapdragon 600, der auf der bekannten "Krait"-Architektur basiert. Der ARM-Chip verfügt über vier Kerne, die mit bis zu 1,7 Gigahertz arbeiten. Die Leistung konnte im Vergleich zum letzten Flaggschiff-Prozessor von Qualcomm, dem Snapdragon S4 Pro APQ8064, offenbar deutlich gesteigert werden, denn je nach verwendetem Benchmark konnten wir eine Performance-Verbesserung um mehr als 50 Prozent feststellen.

Im Quadrant-Benchmark erreicht das HTC One dank seiner neuen Plattform Werte von rund 12.000 Punkten, während der mit 1,5 GHz etwas langsamer getaktete S4 Pro beim Test mit einem LG Nexus 4 nur auf rund 5000 Punkte kommt.


HTC verbaut beim One zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zusammen mit 32 GB internem Flash-Speicher. Der integrierte Speicher kann mangels eines MicroSD-Kartenslots leider nicht erweitert werden. Ob auch Varianten des HTC One mit mehr eingebautem Speicher geplant sind, ist derzeit noch unklar.


Ein Alleinstellungsmerkmal des HTC One ist nach Angaben des Herstellers die Kamera, die man als "UltraPixel"-Cam vermarktet. Es handelt sich im Grunde um eine normale Smartphone-Kamera mit einem normalgroßen Sensor, doch dieser löst nur mit vier Megapixel auf. Der Marketing-Begriff "UltraPixel" wird deshalb verwendet, weil die Pixel des Sensors deutlich größer sind als bei den inzwischen von vielen Herstellern verbauten 8- oder 13-Megapixel-Sensoren gleicher physikalischer Größe.

HTC verspricht, dass die UltraPixel-Kamera in Verbindung mit ihrer 28mm-Linse und einer f/2.0-Blende durch die vergleichsweise großen Sensorpixel in der Lage ist, besonders viel Licht aufzunehmen und deshalb auch in Situationen mit geringer Ausleuchtung viele Details des Motiv einfangen kann.


In Kombination mit einem dedizierten Bildverarbeitungschip soll die Kamera außerdem Bilder mit weniger Rauschen produzieren. Im Vergleich zu früheren Smartphone-Kameras mit ähnlicher Auflösung soll die beim One verbaute Kamera bessere Bilder liefern. So gibt HTC an, dass ihre Pixel dank verbesserter Herstellungstechnologien deutlich mehr Platz auf dem Sensor belegen können.

Das HTC One funkt per Quadband-GSM und unterstützt neben HSPA+ mit bis zu 42 MBit/s auch den LTE-Standard mit bis zu 100 MBit/s. Zur Ausstattung gehören außerdem Bluetooth 4.0, NFC, DLNA sowie WLAN nach IEEE 802.11 a/ac/b/g/n, also auch der neue WLAN-Standard mit bis zu 1 GBit/s, der noch in der Entwicklung steckt. Hinzu kommen GPS & Glonass.

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Eine weitere Besonderheit ist ein Feature namens BoomSound. HTC will so beim One eine besonders gute Sound-Wiedergabe gewährleisten. Dazu werden auf der Front des Geräts am oberen und unteren Ende jeweils Lautsprecher mit eigenen Verstärkern angebracht. Diese sorgen vor allem für eine beeindruckende Lautstärke von bis zu 93 Dezibel, womit das HTC One eines der lautesten Smartphones auf dem Markt sein wird. Natürlich wird auch hier wieder Beats Audio unterstützt.

Damit die Stereolautsprecher auch ordentlich klingen, hat HTC sie beim One nicht nur größer gemacht als sonst üblich, sondern lässt im Gehäuse auch noch etwas Raum, um so einen satteren Klang zu erzeugen. Das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen, auch wenn das Gerät natürlich gerade beim Bass nicht an die Qualität "richtiger" Boxen heranreicht. Im Vergleich zu Laptop-Lautsprechern liegt das HTC One allerdings klar vorn.


HTC verbaut beim One einen Akku mit 2300mAh, der sich vom Nutzer nicht wechseln lässt. Der Stromspeicher soll dem Unternehmen zufolge gut einen Tag lang durchhalten. Im Vergleich zum Vorgänger HTC One X+ ist der Akku zwar etwas gewachsen, doch wird sich erst zeigen müssen, ob er in der Lage ist, bei normaler Nutzung einen Tag zu überstehen. Offiziell ist von knapp 17 Stunden 3G-Sprechzeit und gut 26 Stunden GSM-Sprechzeit die Rede. Die Standby-Zeit wird mit maximal 464 Stunden angegeben.

Software
HTC führt mit dem One erstmals die neue Version 5.0 seiner Sense-Oberfläche ein, die ein grafisch deutlich reduziertes Aussehen mit sich bringt. Das Design orientiert sich nun stark an Googles Holo-Design, das man auch von anderen Android-Geräten kennt. Es kommt also ein flacher wirkender Look mit weniger optischen Spielereien zum Einsatz, wodurch die Oberfläche insgesamt deutlich edler und attraktiver wirkt.

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Mit HTC Sense 5.0 hält auch eine weitere bedeutende Neuerung Einzug, denn HTC bringt mit BlinkFeed einen neuartigen Homescreen ins Spiel. Dieser zeigt in einer Art Kachel-Design Nachrichten aus dem Internet, Status-Updates, Termine und Kontakte sowie diverse weitere Informationen an. Der Nutzer kann frei wählen, welche Inhalte in dem nach unten scrollbaren Feed angezeigt werden sollen.


HTC setzt beim One auch sonst voll auf Software-Features, um sich von der Konkurrenz abzuheben. So hat man der UltraPixel-Kamera eine Software namens HTC Zoe zur Seite gestellt, die in der Lage ist, die Features der Cam möglichst gut zu nutzen. Sie sorgt dafür, dass in der Foto- und Filmgalerie animierte Vorschaubilder für alle Inhalte angezeigt werden, die mit dem Telefon aufgenommen wurden.

Dies wird möglich, weil die Cam grundsätzlich eine Reihe von Bildern aufnimmt, bevor man den Auslöser drückt. Der Nutzer kann so auch für jede Aufnahme aus verschiedenen Frames wählen, um Blinzeln auszumerzen oder aus mehreren Bildern ein fertiges Foto generieren lassen, um unerwünschte Objekte verschwinden zu lassen.

Der Musik-Player wurde angesichts der Einführung von BoomSound ebenfalls verbessert. Er bietet nun eine Reihe von Visualisierungen und zeigt Songtexte und andere Informationen zu vielen Liedern an, wobei die Informationen aus dem Internet geladen werden. Natürlich bietet der Player auch die sonst üblichen Funktionen wie etwa die Anzeige von Album-Covern und ähnlichem.

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Das HTC One wird wahrscheinlich ab Anfang März zum Preis von 679 Euro in Deutschland auf den Markt kommen. Dabei handelt es sich jedoch um eine offizielle Preisempfehlung des Herstellers, die von Händlern mit Sicherheit unterschritten wird. Erste Anbieter listen das Gerät schon jetzt zu Preisen von rund 650 Euro.

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