Der koreanische Hersteller will in Kürze erstmals einen Ausblick auf seine Pläne für Smartphones mit dem neuen Betriebssystem Tizen geben. Ein erstes Gerät wird angeblich auf dem Mobile World Congress 2013 zu sehen sein.
Nach Angaben der 'Korea Times' will Samsung auf der Messe Ende des Monats ein erstes Smartphone mit Tizen OS vorführen - allerdings nur hinter verschlossenen Türen. Es soll sich um ein High-End-Smartphone handeln, das Samsung zunächst nur seinen Partnern unter den Netzbetreibern und anderen Kunden präsentieren will.
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Konkrete Details zu dem Gerät sind bisher noch nicht bekannt, es war jedoch schon vor einigen Monaten von Samsung zu hören, dass man in diesem Jahr ein Tizen-Smartphone auf den Markt bringen will. Entsprechende Hinweise auf ein solches Produkt tauchten schon vor einiger Zeit auf.
Laut einer von der Korea Times zitierten Quelle ist man bei Samsung "neidisch" auf Apples Ökosystem, weshalb das Unternehmen angeblich auf Tizen setzt, um in Sachen Software zumindest etwas aufzuholen. Deshalb sei Tizen bei Samsung inzwischen zur Priorität geworden und das Unternehmen treibe die Entwicklung unter Hochdruck voran.
Langfristig soll Tizen als Open-Source-Plattform öffentlich zugänglich gemacht und möglicherweise wie zum Beispiel Ubuntu für verschiedene Plattformen wie Smartphones, Tablets und andere Geräte zur Verfügung gestellt werden. Noch liegen allerdings nur spärliche Details zu Tizen OS vor, auch wenn das Interface des neuen Betriebssystem bereits öffentlich gezeigt wurde.
Tizen ist aus dem von Nokia aufgegebenen Mobil-Linux MeeGo hervorgegangen und wird von Samsung zusammen mit dem Halbleiterriesen Intel entwickelt. Samsung ist hierbei jedoch die treibende Kraft, denn die Koreaner besitzen die Rechte an dem Software Development Kit für die Plattform.
Für Samsung ergibt sich mit Tizen die Möglichkeit, wie im Fall von Apple eine umfassende Kontrolle über die Hardware und Software auszuüben, so dass man auf größere Margen hoffen und die Abhängigkeit von Google und Android reduzieren könnte. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich erfolgreich mit einem weiteren Wettbewerber unter den mobilen Betriebssystemen im harten Konkurrenzkampf positionieren kann.

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