VoD-Portal will gesamtes deutsches Filmerbe zeigen

Ein neues Video-on-demand-Portal soll einen zentralen Zugang zum Filmschaffen in Deutschland bieten. "Alles Kino" will dabei darüber hinaus gehen, was herkömmliche Anbieter in diesem Segment präsentieren.

Wie die Macher mitteilen, seien trotz der langen Tradition des deutschen Films aktuell 90 Prozent der Werke online nicht zugänglich. Daher wolle man mit dem neuen Portal dafür sorgen, dass die kommenden Generationen das Erbe der hiesigen Produktionen in allen Facetten kennengelernt werden können. "Wir wollen alle deutschen Filme wieder sichtbar machen. National und international über alle Kanäle", sagte der Filmproduzent Joachim von Vietinghoff, der neben seinem Kollegen Hans W. Geißendörfer und dem Potsdamer Medienunternehmer Andreas Vogel zu den Gründern der Plattform gehört.

Zum Start biete man als Ausgangspunkt ein Video-on-demand-Portal an, dass nach und nach ausgebaut werden soll. Nach und nach wolle man hier möglichst alle deutschen Kinofilme und viele Dokumentationen verfügbar machen. Aber nicht nur das: Mit der Zeit soll auch der Zugang von allen internetfähigen Endgeräten aus möglich sein - vom PC bis zum Smartphone.


Anders als bei den normalen kommerziellen Online-Videotheken werden die Filme dabei mit Hintergrundinformationen zu den Filmschaffenden, insbesondere den Regisseuren, Produzenten und Darstellern präsentiert. Weiterhin sollen die Werke jeweils in ihren historischen Kontext eingebettet und mit weiterführenden Links unterfüttert werden.

Zum Start kann man erst einmal 150 Produktionen anbieten. Jährlich soll der Bestand um 500 bis 600 Titel ausgebaut werden, so zumindest das Ziel der Gründer. Kinofilme stehen dann zu Preisen zwischen 3 und 5 Euro für jeweils 48 Stunden zur Verfügung. Eine Reihe von Filmen lassen sich auf der Plattform auch umsonst ansehen. Es wird sich allerdings zeigen, ob es sich hier um eine Aktion zum Start der Plattform handelt, oder ob dies auch in Zukunft so bleibt. Die Macher gaben darüber aktuell keine Auskunft.
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Finde ich eine interessante Sache.
 
@easy39rider: Jo, aber wenn ich da schon wieder die Preise sehe...
 
@bLu3t0oth: So wie in ner Videothek.... find ich eigentlich grad noch ok. Ein Flatratemodell wäre vielleicht noch interessant.
 
@easy39rider: Grundsätzlich empfinde ich das auch als gute Idee. Aber 3,-€ bis 5,-€ pro 48Std.-Abruf erscheint mir besonders für ältere Filme ein wenig zu hoch. Das gibt es z.Zt. woanders preiswerter.
 
@bLu3t0oth: Na ja aber das wäre es doch mal wert etwas in die Filmgeschichte zu investieren


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