Playbar: Sonos will nun das Wohnzimmer erobern

Unter Audio-Liebhabern genießt der kalifornische Hersteller Sonos einen ausgezeichneten Ruf, bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Home-Streaming-Lösungen. Einen Raum vernachlässigte man bisher aber: das Wohnzimmer.

Das soll sich nun aber mit der 699 Euro teuren Playbar ändern, wie unter anderem das Technik-Blog 'Engadget' (via 'Heise') berichtet. Die Sound-"Leiste" soll dabei nicht nur als externer Lautsprecher für (chronisch Sound-schwache) Fernseher dienen, auch das Sonos-typische Audio-Streaming ist damit möglich.

Sonos Playbar – Produktvorstellung
(HD-Version)

Die 90 Zentimeter lange Playbar hat insgesamt neun Lautsprecher verbaut, insgesamt sind es drei Hochtöner und sechs Mitteltöner. Die Playbar kann über oder unter dem TV-Gerät platziert werden, die Ausrichtung übernimmt das System automatisch. Für den Fall, dass die Audio-Einheit den Infrarot-Empfänger verdecken sollte, steht auf der Rückseite ein IR-Sender bereit, der das Fernbedienungssignal "weiterreicht". Sonos PlaybarSonos Playbar Verbunden wird diese Audioeinheit mittels Toslink, ins Heimnetz gelangt sie mit Hilfe von Gigabit-Ethernet oder auch kabellos, Voraussetzung für letzteres ist allerdings eine Sonos Bridge. Die Playbar kann mit Hilfe von weiteren Sonos-Lautsprechern erweitert werden. Mit einem zusätzlichen Subwoofer bekommt man ein 3.1-Audiossystem, positioniert man hinten zwei "Play:3"-Lautsprecher (kabellos, 299 Euro per Stück), dann ist auch ein 5.1-Set-Up möglich, nach Hersteller-Angaben soll damit eine nahezu verzögerungsfreie Wiedergabe möglich sein.


Engadget sowie 'The Verge' konnten die Playbar bereits im Vorfeld testen und beide bekannten US-Technik-Seiten waren von der Sonos-Lösung sehr angetan: The Verge schreibt, dass man "extrem beeindruckt" gewesen sei, auch Engadget meint: "Sie sieht nicht nur gut aus, sondern klingt auch gut."

Bei Engadget empfiehlt man aber durchaus die Anschaffung eines Subwoofers ("Sonos Sub", 699 Euro), da der Sound dadurch in unteren Frequenzbereichen "mehr Punch" bekommt und "satter" klingt. Die Playbar erscheint weltweit am 5. März.
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Hmm also Platztechnisch vielleicht keine schlechte Lösung. Aber rein von den Abmessungen und Dimensionen denke ich, dass man für das selbe Geld mit nem Verstärker und dazu ein paar stereo Boxen besser fährt. Für 250-300 bekommt man nen ganz guten Einstiegsverstärker und für die restlichen 400-450 Euro kann man sich dann noch mehr als passable Lautsprecher hinstellen.
 
@Ripdeluxe: Dein Beispiel System kann dann aber noch keine Musik über WLAN / LAN empfangen und sich via iPhone / Android / PC steuern lassen. Darum geht es (u.a.) aber bei SONOS Geräten.
 
@Thomaswww: Naja du kannst dir dann statt nem 250-300 Verstärker natürlich auch für ca 350-400 ein Receiver holen der dann streaming ermöglicht. Gibts z.B. von Pioneer. Dann bleibt immer noch 300-350 für ein Satz Lautsprecher. Das sollte auch locker ausreichen um das teil da oben soundtechnisch zu übertrumpfen. Aber ja ist wie gesagt nur reine Spekulation. Ich hab die Soundbar ja nie gehört. Aber ich denke das man schon rein am Volumen und am Aufbau der bar drauf schließen kann, dass man hier im unteren Frequenzbereich nicht die Pegel herbekommt wie jetzt bei einer Standbox mit ordentlichem Volumen.
 
Das gesamt System kann viel, ist aber nicht in der Lage, Musik von einem Andorid-Gerät direkt wiederherzugeben. Für den Preis etwas mau.
 
@pool: Beim iPhone geht es schon. Das dürfte daher bei Android auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich brauche es aber eigentlich eh nicht, da meine CDs auf einem Server im Heimnetz liegen und von dort gestreamt werden.


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