Xbox: GameStop warnt vor Gebrauchtspiel-Sperre

Der auf Spiele spezialisierte Einzelhändler GameStop hat Microsoft vor der Einführung einer neuen Xbox mit einer Sperre für gebrauchte Spiele gewarnt, nachdem in dieser Woche bekannt wurde, dass die nächste Generation der Konsole möglicherweise mit einer solchen Funktion ausgerüstet sein wird.

Gegenüber dem Wirtschaftsdienst 'Bloomberg' erklärte GameStop-Sprecher Matt Hodges, dass seine Kunden bei einer Umfrage deutlich gemacht hätten, sehr viel weniger Interesse an einer Spielkonsole der nächsten Generation zu haben, wenn sie damit keine gebrauchten Spiele mehr nutzen können. Auch eine reduzierte Portabilität der Spiele oder das Fehlen eines Laufwerks für physikalische Spielemedien würden von den Kunden weitgehend abgelehnt.

Hodges bezog sich bei seinen Angaben auf eine Umfrage unter den rund 21 Millionen US-amerikanischen Mitgliedern von GameStops "PowerUp"-Treueprogramm, in dessen Rahmen man Kunden vorab über neue Spiele, Werbeaktionen und Sammlerstücke informiert. Das Programm bietet gegen eine Gebühr auch einen Rabatt von 10 Prozent auf alle gebrauchten Spiele.

GameStop erzielt fast die Hälfte seines Gewinns und ein Drittel des Umsatzes mit dem Verkauf von gebrauchten Spielemedien und ist neben den USA auch in diversen anderen Ländern vertreten, darunter auch Deutschland. Der Aktienkurs des Unternehmens war im Nachgang der Berichte über eine mögliche Sperre für Gebrauchtspiele bei der nächsten Xbox vorübergehend eingebrochen.


Vor einigen Tagen hatte ein Spieleportal unter Berufung auf Quellen aus Entwicklerkreisen berichtet, dass Microsoft bei der noch in diesem Jahr erwarteten neuen Xbox-Spielkonsole eine dauerhafte Internet-Verbindung voraussetzen wolle, um unter anderem die Nutzung von gebrauchten Spielen zu beschränken oder ganz zu unterbinden.

Marktbeobachter hatten den Bericht über eine geplante Blockade von gebrauchten Spielen bei der nächsten Xbox angezweifelt. So geht der Analyst Michael Olson von Piper Jaffrays davon aus, dass sowohl die PlayStation, als auch die Xbox in ihren neuen Versionen weiterhin die Möglichkeit zur Nutzung gebrauchter Spiele bieten werden.
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naja... das kam jetzt nicht überraschend :D
 
Ich kauf die Spiele, spiele sie durch, verkaufe wieder, und kann mir dann für 3 Verkaufte wieder 2 Neue kaufen. Wenn das nicht mehr geht, dann verdienen sie an mir weniger, da mein Budget geringer ausfällt.
 
@Schniefelus: ich frag mich mehr, wann der Konsumentenschutz endlich wach wird. Es gibt kaum mehr Demos. Man kauft die Katze im Sack, ein Urteil musst du dir von Reviews bilden, die von Spieleherstellern / Publishern manipuliert sind. Wenn dir das Spiel nicht gefällt, hast du 60 Euro beim Fenster rausgeschmissen.
 
@Lofi007: Genau aus dem grund zieh ich mir das spiel bevor ich es kaufe.
 
@Lofi007: Gamepro oder Gamsestar gibt es doch die sind hundert pro neutral wie man es auch merkt... hat mir immer geholfen


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