Vodafone kämpft mit starken Einnahme-Ausfällen

Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Headquarter, Hauptquartier, Düsseldorf Bildquelle: Handelsblatt
Der Mobilfunkkonzern Vodafone gerät durch die Währungskrise in Europa spürbar unter Druck. Im letzten Jahresviertel 2012 verbuchte das Unternehmen einen deutlich stärkeren Umsatzrückgang, als erwartet. Konzernweit ging es um 2,6 Prozent nach unten. Die stärksten Einbrüche verzeichnete das Unternehmen dabei in Spanien und Italien, wo die Kaufkraft der Nutzer in den letzten Monaten rapide nach unten ging. Diese versuchen nun auch zu sparen, in dem sie die Nutzung ihrer Handys reduzieren und in preiswertere Tarife wechseln. Die Umsätze sanken in diesen Märkten um 11,3 beziehungsweise 13,8 Prozent, zeigt der aktuelle Geschäftsbericht.

"Unsere Ergebnisse spiegeln die schwierigen Bedingungen auf dem europäischen Markt wieder", erklärte Konzernchef Vittorio Colao. Das Management reagiere darauf mit einer Reihe von Maßnahmen zu Kostensenkungen und Investitionen in Bereichen, die noch Wachstum versprechen. Aber auch hier gibt es teilweise Probleme.

Denn einen weiteren Anteil am Rückgang der Einnahmen hatten auch geringere Wachstumsraten in Ländern wie Indien und Südafrika. Auch wenn die Steigerung der Einnahmen in Indien nicht mehr die Werte früherer Quartale erreichte, lag sie doch aber immer noch bei 9 Prozent. In der Türkei ging es sogar um 18,4 Prozent nach oben.

Insgesamt konnte Vodafone so einen Konzernumsatz von 13,17 Milliarden Euro verbuchen. Der reine Umsatz aus Mobilfunkdiensten belief sich auf 12 Milliarden Dollar. In diesem sind die Einnahmen aus dem Verkauf von Mobiltelefonen nicht enthalten.

Eine der Strategien, mit denen das Geschäft wieder stabilisiert werden soll, ist der zügige Ausbau schneller Datenverbindungen - insbesondere über den neuen Mobilfunkstandard LTE. Denn im Daten-Geschäft verzeichnet der Konzern wegen der weiterhin schnell steigenden Verbreitung von Smartphones weiterhin deutliche Steigerungen. Es muss sich aber erst noch zeigen, inwieweit dieser Bereich letztlich nicht auch entscheidend von der Entwicklung der Kaufkraft abhängig ist. Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Headquarter, Hauptquartier, Düsseldorf Vodafone, Netzbetreiber, Gebäude, Headquarter, Hauptquartier, Düsseldorf Handelsblatt
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