Chromebook Pixel mit Retina-Touchscreen geleakt

Der US-Internetkonzern Google arbeitet offenbar an einem eigenen Chromebook, das von dem Unternehmen größtenteils wenn nicht sogar vollständig entwickelt wird. Jetzt ist ein Video an die Öffentlichkeit gelangt, in dem das sogenannte Google Chromebook Pixel erstmals zu sehen ist.

Über YouTube und Google+ wurde das offenbar für Google produzierte Video veröffentlicht, in dem das Chromebook Pixel zu sehen ist. Quelle ist offenbar eine Firma namens Slinky.me, deren Chef in der Vergangenheit unter anderem für Samsung und Google tätig war. In einem Beitrag bei Google+ erklärte er, dass Server seines Unternehmens gehackt worden seien und das Video so über Umwege ins Internet gelangte.

Google Chromebook Pixel - Geleaktes Werbevideo? (HD-Version)

In dem Video ist ein kompaktes Notebook zu sehen, das mit einem "Chrome"-Schriftzug versehen ist. Ein Sprecher erklärt dazu, dass das Gerät ein Display mit 4 Millionen Pixeln aufweist, was für die auch beim von Google mitentwickelten Samsung Nexus 10 Tablet verwendete Auflösung von 2560x1600 Pixel spricht. Außerdem handelt es sich offenbar um einen Touchscreen, da eine solche Bedienung in dem Video zu sehen ist.

BILDERSTRECKE
Google Chromebook Pixel Google Chromebook Pixel Google Chromebook Pixel
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Weitere Details sind zwei USB-Ports und ein offenbar ebenfalls enthaltener Thunderbolt-Port. Hinzu kommt, dass die Tastatur offensichtlich das typische Notebook-Format hat und hintergrundbeleuchtet ist. Zur Größe, der verwendeten Hardware-Plattform und dem Vertragsfertiger des Geräts liegen bisher keine Angaben vor.


Mit Francois Beaufort hat ein prominenter Chrome-OS-Entwickler erklärt, dass Google intern an dem Gerät arbeitet, das ihm unter dem Codenamen "Link" bekannt ist. Derzeit werde des Produkt am Google-Hauptsitz im kalifornischen Mountain View getestet. Ob Google das Chromebook Pixel tatsächlich selbst in Form eines kommerziellen Produkts auf den Markt bringen will, ist derzeit vollkommen unklar. Ebenso ist offen, ob es sich überhaupt um ein aktuelles Projekt handelt.

Als Betriebssystem läuft auf allen Chromebooks das Google-eigene Chrome OS. Bei den damit ausgestatteten Notebooks werden die meisten Daten direkt im Internet abgelegt und die meisten Anwendungen sind Web-Apps, die nicht lokal installiert werden. Bisher hat Google sich noch nicht zu dem Thema geäußert. Es gab bereits ein Chromebook aus dem Hause Google, nämlich das nur für Entwickler angebotene Cr-48, das vom Vertragsfertiger Inventec stammte.
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von wegen "geleakt". Das ist ja modernes Marketing. Die neugier des Menschen zu wecken...Deshalb schicken Menschen beispielsweise Sonden in den unbekannten Weltraum... hat Vor- und Nachteile.. Ich freue mich das nun Auflösungen von 2560x1600 Pixel marktreife erlangen...Quad-Core-CPUs, Terabyte festplatten, Glasfaser-Leitung bekommen endlich "futter" bei der Datenmenge...
 
@sanem: Was hat es für nachteile sonden in den weltraum zu schicken? ;)
 
@sanem: Ne, modernes Marketing geht heute sogar schon in die Richtung, dass man sich selber beklaut, sich selber erpresst und dann mit Spenden den großen Wohltäter raushängen lässt. Die 50000 Kekspackungen kosten die keine 5000€ in der Produktion und dafür haben sie Werbung in allen Medien bekommen.
 
@Cro-Cop: Du musst dafür arbeiten gehen!
 
alle welt "hast" apple geräte ... und dennoch baut jeder die geräte so identisch wie nur möglich nach ... versteht das einer noch?


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