Microsoft: Informatik gehört in die Grundschule

Der Software-Konzern Microsoft hat sich dafür ausgesprochen, mit dem Informatik-Unterricht bereits in der Grundschule zu beginnen, um wichtige Grundfertigkeiten im Umgang mit Computern zu vermitteln.

Anlässlich der Bildungsmesse BETT in London erklärte Steve Beswick, der bei Microsoft UK für die Zusammenarbeit mit dem Bildungsbereich zuständig ist, dass insbesondere Großbritannien Gefahr läuft, seinen Platz unter den weltweit führenden IT-Nationen zu verlieren, weil in den Schulen die Grundlagen des Computings nicht in ausreichendem Maße gelehrt würden, berichtete die 'BBC'.

Hintergrund dessen ist eine Umgestaltung der britischen Lehrpläne, die zwar vorsehen, dass Schüler sich auf den IT-Bereich spezialisieren, die Ausbildung in dem Bereich in der Breite jedoch reduziert wird. Laut Beswick kann das dazu führen, dass später der Talent-Pool schlicht kleiner wird. Denn es stünden dann zwar einige Schulabsolventen zur Verfügung, die bereits über gute Grundlagen verfügen, allerdings wird es für viele andere sehr schwer, sich später für einen Werdegang in der IT zu entscheiden, weil ihnen wichtige Basis-Kenntnisse fehlen.


Bereits jetzt sei Großbritannien in einer Situation, in der die IT-Industrie von 100.000 fehlenden Fachkräften spricht. Die Ausbildungs- und Universitäts-Abschlüsse des vergangenen Jahres können gerade einmal ein Drittel dessen abdecken. Diese Entwicklung werde der zunehmenden Bedeutung der Fachrichtung nicht gerecht.

"Wir rechnen damit, dass Informatik eines Tages als vierte Naturwissenschaft angesehen wird", so Beswick. "Wir sind überzeugt, dass sie genauso bedeutend ist, wie Physik, Chemie und Biologie." Wenn man nun Kindern bereits in der Grundschule die ersten Grundlagen der Programmierung mit auf den Weg gibt, würde dies nach Ansicht des Microsoft-Managers einerseits dazu führen, dass sie später eher gewillt sind, ihren Weg in diesem Bereich fortzusetzen, aber auch sonst besser für ihren beruflichen Werdegang qualifiziert sind.
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Ja genau, mit Linux und Open Office!!! ;-)
 
@alh6666: ich weiss zwar nicht warum du (-) bekommst aber so unrecht hast du ja nicht .. ms sieht es sicherlich gern wenn in der grundschule windows angeboten wird .. und gewährt dann natürlich auch grosszügige rabatte...
 
@alh6666: Nein, mit allem, was die IT an BS und Office zu bieten hat .... Querbeet.
 
@iPeople: Na klar, sehe ich auch so, PC, Linux, Apple, ich hab meinen Kommentar auch eher als Spaß gemeint...als Konter zur Aussage von Microsoft...darum auch das ;-) aber scheinbar verstehen hier einige keinen Spaß wenn es um "ihr" Microsoft geht...ich will das böse Wort "Fanboy" jetzt nicht benützen... ;-)
 
@alh6666: Ich würde OpenSource an Schulen auch befürworten. OpenSource bietet die Möglichkeit, zu erkunden wie Programme und Betriebssysteme funktionieren. Bei Windows lernt man nur, wie man damit umgeht und was Microsoft halt offen zeigt, was nicht viel ist. Linux böte die Möglichkeit an, den Schülern und Studenten einen tieferen Einblick zu gewähren. Allerdings denke ich auch, dass die Grundschule für Programmieraufgaben zu früh wäre. Benutzerführung wäre da eher etwas. Man müsste das mal testen. Schüler und Schulen aber von Anfang an auf einen Softwarehersteller festzulegen, der rein wirtschaftliche Zwecke damit verbindet, halte ich aber für den falschen Weg. Das hat mich in der Ausbildung auch immer schon genervt. Man sollte nicht Microsoft Office lernen, sondern Office Software generell und das geht mit OpenSource genauso gut wie mit Microsoft-Produkten.


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