Rekordstrafe in Europa reißt LG tief nach unten

Notebook, LG, Ultrabook, Ultra-Thin, Xnote, Z330, LG Xnote Z330 Bildquelle: LG
Der südkoreanische Elektronikkonzern LG hat das vergangene Quartal mit einem Verlust abgeschlossen, nachdem Strafzahlungen in der EU wegen illegaler Preisabsprachen das Ergebnis belasteten.
Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte der weltweit zweitgrößte Hersteller von Fernsehern noch 103 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaften. Jetzt stand hingegen ein Fehlbetrag von 431 Millionen Dollar unter dem Strich. Angesichts dessen, dass das Unternehmen im operativen Geschäft eine Gewinnsteigerung um 25 Prozent auf 99 Millionen Dollar erwirtschaftete, muss der Nettoverlust quasi vollständig auf Sonderausgaben zurückgeführt werden.

Den größten Posten nimmt hierbei eine Wettbewerbsstrafe in der EU ein. 664 Millionen Dollar muss das Unternehmen hier zahlen, nachdem es wegen illegaler Preisabsprachen auf dem Markt für Bildschirme zur bisher höchsten Strafe in dem Bereich verurteilt wurde. Daneben wurden auch Philips, Panasonic, Toshiba, Samsung SDI und Technicolor zur Verantwortung gezogen.

Im Tagesgeschäft läuft es hingegen gut - auch wenn LG hier in einigen Bereichen nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen konnte. So ist der Konzern beispielsweise nicht mehr in der Riege der weltweit größten Anbieter von Mobiltelefonen zu finden. Trotzdem erwirtschaftete die Handy-Sparte immerhin einen Umsatz von 2,58 Milliarden Dollar, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung um 15 Prozent entspricht. Insbesondere die 4G-fähigen Modelle laufen bereits recht gut und der Hersteller rechnet hier mit einem deutlicheren Zuwachs, wenn auch in Europa die neuen LTE-Netze Bewegung in den Mobilfunkmarkt bringen.

Probleme bereitet hingegen weiterhin die Fernseher-Produktion. Durch den harten Preiskampf auf dem Weltmarkt schrumpften die Gewinnmargen hier weiter zusammen. Für die Südkoreaner, die die japanische Konkurrenz in den letzten Jahren durch sehr preiswerte Angebote gehörig unter Druck setzen konnten, ist aktuell der Sinkflug des japanischen Yen ungünstig. Denn dadurch sind die Geräte aus Japan international günstiger zu haben. Um zumindest die Margen wieder nach oben zu bekommen, plant LG, in der kommenden Zeit verstärkt OLED- und Ultra HD-Fernseher zu vermarkten. Notebook, LG, Ultrabook, Ultra-Thin, Xnote, Z330, LG Xnote Z330 Notebook, LG, Ultrabook, Ultra-Thin, Xnote, Z330, LG Xnote Z330 LG
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