Ballmer bezeichnet Dropbox als 'kleines Startup'

Microsoft-CEO Steve Ballmer sieht in Dropbox keine allzu große Bedrohung für die eigenen Cloud-Pläne: Der aktuell wohl bekannteste Anbieter von Cloud-Speicher sei zwar ein "feines, aber kleines Start-Up", meint Ballmer.

In einem Interview mit dem Wirtschaftsportal 'Bloomberg' sprach der Chief Excutive Officer (CEO) des Redmonder Unternehmens ausführlich über die Einführung des neuen Microsoft-Büropakets Office 2013, das seit gestern offiziell verfügbar ist. Im Zuge dieses Gesprächs wurde Ballmer auch auf Microsofts verhältnismäßig späten Einstieg in das Cloud-Geschäft angesprochen.

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Das macht dem Microsoft-Chef allerdings keine großen Sorgen. Konkurrent Dropbox habe zwar 100 Millionen Nutzer, im Vergleich mit der Nutzerbasis von Office (und auch "zahlreichen Nutzern von Hotmail und SkyDrive") sei dies aber eben "eine ziemlich kleine Zahl", so Ballmer. Er betonte allerdings, dass das nicht despektierlich gemeint sei: "Ich will nicht auf denen herumhacken. Sie sind ein kleines, aber feines Startup und das ist großartig."

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Was Office betrifft, so ist der Microsoft-Chef überzeugt, dass man bald die Marke von einer Milliarde Nutzern knacken könne. Das Büropaket des Redmonder Unternehmens ziehe nach wie vor neue Nutzer an und das obwohl es (kostenlose) Konkurrenten wie Google gibt. Als Grund gab Ballmer an, dass die Nachfrage nach derartiger Software stetig steige, da immer mehr Leute in IT-Bereichen arbeiteten, auch Studenten würden immer Produktivitäts-Software benötigen, so Ballmer.


Der Microsoft-CEO sprach außerdem über die Übernahme des sozialen Business-Netzwerks Yammer und meinte, dass man mit der Plattform viel vorhabe. Er gab allerdings auch zu, dass noch eine "lange gewagte Reise" auf Microsoft wartet.

Schließlich wurde Ballmer auch noch auf das (inzwischen leidige) Thema Office fürs iPad angesprochen. Ballmer drückte sich um eine Antwort, deutete aber vorsichtig an, dass es nicht mehr allzu lange dauern dürfte.

Siehe auch: Office 2013 nun verfügbar, Versionen im Überblick
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Ja, aber recht hat er. Nen Weg, um mit seinen ganzen kostenlosdiensten wirklich Geld zu verdienen hat Dropbox auch noch nicht gefunden. Auch mit den Quadrillionen Nutzern, die momentan von denen ins Feld geführt werden, macht man nicht wirllich Geld. Und das ist der Umsatz, was die an Kosten haben will ich garnicht wissen. Sprich am Ende wirds wahrscheindlich rot! Quellen: geschätze Einkünfte 2011: 100 Mio US $ Quelle: http://tech.fortune.cnn.com/2011/03/16/cloud-computing-for-the-rest-of-us/ aktuelle Nutzer (2011): 25 Millionen Quelle: http://marianogoren.posterous.com/dropbox-25-million-users-and-counting-fortune Angestellte: 60 täglich gespeicherte Dateien (2011): 300 Millionen Quelle: http://gigaom.com/2011/05/23/at-dropbox-over-100-billion-files-served-and-counting/ Geschätze bezahlende Kunden: 2% Einkünfte 2010, basierend auf dieser Schätzung: 14 Mio. US $
 
@LivingLegend: MS ist mit seinem Office 365 und den verbundenen Diensten (SkyDrive) aber auch auf nem ziemlich guten Wege. Zudem hat SkyDrive nicht den Fehler, dass Dateien größer 2GB zwar über das Windows Tool hochgeladen, aber nicht über den Browser heruntergeladen werden kann (Hochzeitsvideo in meinem Fall). Verwende Office 365 seit dem ersten Tag und ich könnts mir gar nicht mehr anders vorstellen - auch wenn es mich 3,62 Netto im Monat kostet...
 
@LivingLegend: Hey, wie kommst du denn da drauf. Dropbox ist doch garantiert schon Milliarden wert. Alleine wenn du den Modebegriff "Cloud" erwähnst, drehen doch alle Manager durch. Erst wurden zig Milliarden Dolar in Social-Networking-Crap-Clitschen versenkt. dann waren Social-Crap-Video-Plattformen mega in, also da mal fleißig Dollars versenkt und nun halt Cloud. Ist doch wurscht , ob Dropbox zig Millionen Verluste einfährt, da wird schon der nächste Manager kommen und das Teil für 1 Milliarde Dollar aufkaufen, siehe Fratzenbuch und der Mega-Fail Instagram...
 
@karacho: Ich find noch was anderes viel witziger. Zugegeben, die Idee der Cloud, von überall an seine Daten kommen zu können, bzw. einen zentralen Speicherort zu haben, ist heute, wo man mit zig verschieden Geräten arbeitet (Phone, Tablet, Notebook, PC), vom Prinzip her ja gar nicht schlecht. Aber mal ehrlich. Da hat man gerade erst mühsehlig mit der SSD den Flaschenhalz Festplatte begonnen zu beseitigen, da soll man jetzt seine Daten in die Cloud legen wo die Übertragungsraten lamer sind als es Festplatten je wahren? Ernsthaft?! Von datenschutzrechlichen Problemen und der Privatsphäre will ich da gar nicht erst anfangen!
 
@karacho: Der Wert bon Dropbox wird auf den verschiedenen Quellen ganz klar auf mehrere Milliarden geschätzt. Nur, wie bei Facebook und tausend anderen Diensten auch. Die stehen irgendwann in der BRINGSCHULD. Ohne einen reallen Gewinn wirds am Ende auch nichts. Die Erfahrung macht Facebook gerade. Der Aktienwert wird auch noch weiter runtergehen. Die müssen einen Weg finden, aus ihren Nutzern einen GEwinn zu ziehen. Sie schaffen es aber nicht. Und wenn Dropbox zu einem Bezahldienst wird, ist aus den Millionen Nutzern auch ganz schnell nix mehr zu holen. Mit einem Umsatz von 100 Mille und einer roten Zahl am Ende ist das Unternehmen einfach keine Milliarden wert, sondern, ums mal ganz klar zu sagen, eigentlich Bankrott und auf die Gnade der Investoren angewiesen.


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