PSN-Hack: Sony muss 250.000 Pfund Strafe zahlen

Sony, der japanische PS3-Hersteller und Betreiber des PlayStation Network (PSN) ist in Großbritannien zu einer Strafe in Höhe von einer Viertelmillion Pfund verurteilt worden. Grund: unzureichende Sicherheitsmaßnahmen.

Die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner's Office (ICO) hat Sony als Folge der Hacker-Angriffe vor knapp zwei Jahren abgemahnt. Als Grund für diese 250.000-Pfund-Strafe wurde angegeben, dass die Sicherheitsmaßnahmen des Sony-Netzwerks damals "einfach nicht gut genug" gewesen seien, berichtet das Spiele-Magazin 'Edge' auf seiner Webseite.

Die britische Behörde teilte mit, dass Sony es verabsäumt habe, die persönlichen Daten seiner Kunden ausreichend zu schützen, was einen "ernsthaften Verstoß gegen das Datenschutzgesetz" darstelle.

Das ICO geht dabei auch ins Detail und erklärt, dass das japanische Unternehmen einen erfolgreichen Hackerangriff hätte verhindern können: Die Untersuchung habe gezeigt, so die britischen Datenschützer, dass die Software nicht auf dem aktuellsten Stand gewesen sei, zudem waren auch die Passwörter aufgrund "technischen Entwicklungen" nicht sicher.

Das ICO gibt an, dass die Art der Daten, nämlich persönliche Informationen wie Namen, Adressen, E-Mails und Zahlungsinformationen, einen besseren Schutz erfordert hätten. David Smith, Chef der Behörde, sagte dazu: "Es gibt keine Ausrede dafür, da das ein Business ist, das es hätte besser wissen können." Smith ist überzeugt davon, dass Sony die Mittel und das technische Wissen gehabt hätte, um die Informationen besser zu schützen. Sony hat allerdings angekündigt, gegen diese Entscheidung Einspruch zu erheben.


Der spektakuläre Angriff hat sich Anfang April 2011 ereignet bzw. begonnen (da damals eine ganze Reihe an Hacks stattgefunden hat): Auslöser war das juristische Vorgehen des Unternehmens gegen die Hacker Geohot und Graf_Chokolo, die das Sicherheits-System der PS3 überwinden konnten. Sony hatte dagegen geklagt und daraufhin den Zorn der Hacker-Gemeinschaft auf sich gezogen.
Mehr zum Thema: PlayStation 3
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Strafe hätte vielleicht etwas höher ausfallen sollen, damit Sony es begreift.
 
@Psydeath: damit andere Unternehmen es begreifen^^
 
@Psydeath: Ja. Verglichen mit vielen anderen Strafzahlungen im Datenschutzbereich ist das aber schon eine erfreuliche Summe
 
Andere Ländert werden wohl folgen. Recht haben sie, Sony hat den Angriff durch die bekannten Schwachstellen erst ermöglicht !
 
Strafe? Also diese Strafe ist eher nur porto ;)


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