Kritische Lücken in aktueller Java-Version entdeckt

Die in Polen ansässigen Sicherheitsexperten von Security Explorations wollen laut einem Bericht von 'Computerworld.com' zwei kritische Schwachstellen in der aktuellen Java-Version 7 Update 11 gefunden haben.

Ein Angreifer könnte diese Sicherheitslücken ausnutzen, aus der verwendeten Sandbox ausbrechen und eigenen Schadcode auf den Systemen der Opfer ausführen, teilte die Experten mit. Die Entwickler von Oracle hat man bereits über diese Problematik informiert und ihnen einige technische Informationen zukommen lassen.


Bis zur Veröffentlichung eines offiziellen Updates für Java 7 von Oracle wird Security Explorations keine weiteren technischen Spezifikationen zu diesen Sicherheitslücken preisgeben. Oracle selbst hat sich bisher noch nicht zu diesem Thema geäußert. Insofern ist es auch unklar, wann ein offizielles Update zur Verfügung stehen wird.

Siehe auch: Microsoft über Java: Aktualisieren oder entfernen

Vor wenigen Tagen hat Oracle erste ein Update für Java veröffentlicht, mit dem eine kritische Sicherheitslücke geschlossen wurde. Kurze Zeit später wurde über ein Untergrund-Forum ein weiteres 0-Day-Exploit zum Preis von 5000 US-Dollar verkauft. Geht es um das Thema Java, so haben Sicherheitsexperten in der Regel nur einen klaren Ratschlag parat. Java sollte auf allen Systemen deinstalliert werden, sofern diese Technologie nicht aktiv verwendet wird.
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Jetzt wird natürlich gesucht ;-)
 
@fabian86: um so schlimmer, dass so viel gefunden wird. kein gutes Jahr für Java
 
@4ndroid: Eigentlich geht es doch um dieses Vermurxte Browser Plugin.
 
@BadMax: Ja genau darum geht es.Weil in sehr vielen Browsern das Plugin aktiviert ist, ist es ja so gefährlich.
 
@fabian86: Ich habe Java eh nur noch für "TV Browser" benötigt. Jetzt habe ich mir dazu eine Alternative gesucht und Java entfernt. Immer weniger Websites setzen aufgrund der langen Kette von Sicherheitsproblemen auf diese Runtime. Lokal wird es auch immer seltener gebraucht. Nach den aktuellen Problemen wird es nur noch eine Frage der (nahen) Zeit sein, das Java einen schnellen schmerzlosen Tod stirbt. Es kann sich schlicht niemand erlauben, das sein Produkt durch Oracles Probleme mit Java an Glanz verliert. Und Alternativen gibt es genug, die zudem performanter sind.


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