Vielen Besitzern eines iPhone 5 von Apple dürften Probleme mit dem Empfang oder eine schlechte Gesprächsqualität durchaus bekannt sein. Dass es beim aktuellen iPhone zu zahlreichen Gesprächsabbrüchen kommt, will nun die Futurezone in Erfahrung gebracht haben.
Den Kollegen aus Österreich wurde ein Bericht zugespielt, der diesen Sachverhalt aus der Sicht eines Providers belegen soll. Um genau zu sein handelt es sich dabei um eine interne technische Auswertung eines namentlich nicht erwähnten Netzbetreibers. Demnach soll es im Hinblick auf das iPhone 5 zu doppelt so vielen Gesprächsabbrüchen wie bei anderen Smartphones kommen.

Diese Informationen stammen von einem Netzprovider
Der Netzbetreiber selbst wollte wissen, wie häufig die Verbindungen bei den jeweils eingesetzten Smartphones abreißen. Einen technischen Anhaltspunkt liefert dafür die so genannte Dropped Call Rate (DCR). Und genau dieser Wert soll beim aktuellen iPhone von Apple besonders schlecht ausfallen.
(HD-Version)
Eine Auswertung der Monate September und November des letzten Jahres liegt Futurezone vor. Die Rangliste im November wird vom iPhone 5 angeführt, dahinter finden sich das iPhone 4S, iPhone 4, iPhone 3S und iPhone 3 ein. Die DCR liegt beim iPhone 5 zwischen 1,5 und 2 Prozent. Im Vergleich dazu findet sich das Samsung Galaxy S 3 mit 0,8 bis maximal 1,1 Prozent DCR ein. Die niedrigste DCR-Rate verzeichnete man beim Nokia 2720.
Siehe auch: Mobiler Datenverkehr: iPhone 5 & Galaxy S3 vorn
Die Dropped-Call-Rate hängt in erster Linie von der Implementierung der Signalisierungsprotokolle ab. Angeblich ist es die Aufgabe des Herstellers, die Abstimmungen für die Smartphones gemeinsam mit dem Netzprovider zu erledigen. Ebenfalls ausschlaggebend sei die Empfangsstärke des eingesetzten Handys und damit verbunden die Antenne.
Nicht nur im Nachbarland Österreich ansässige Besitzer eines iPhone 5 klagen derzeit über Probleme mit Verbindungsabbrüchen und schlechter Gesprächsqualität. Auch die Deutsche Telekom geht aktuell dieser Problematik in enger Abstimmung mit Apple nach und hofft, bald eine zufriedenstellende Lösung finden zu können.

Auch Unterwegs bestens informiert!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen