LG-Managerin nennt Details zu Nexus-4-Problemen

Google, LG, Nexus 4 Bildquelle: Google
Seit der unglücklichen Markteinführung des von LG produzierten Google-Smartphones Nexus 4 sind die Informationen zum Thema (Nicht-)Verfügbarkeit spärlich gesät, beide Unternehmen schweigen dazu lieber. Nun hat aber die französische LG-Chefin einige interessante Hintergründe verraten. Wie 'Androidcentral' unter Berufung auf die französische Seite Challenges.fr berichtet, hat Cathy Robin, Direktorin von LG Mobile France, die bisher genauesten Informationen zum Thema Nexus 4 gegeben. Robin sagte, dass die "Lieferprobleme nicht ausschließlich mit LG" zu tun hätten. Das hat die LG-Konzernzentrale bereits einmal erklärt, aber keine Gründe für die anfänglich zu knappe Kalkulation genannt.

Nexus 4 – Product-Movie

Robin geht nun aber ins Detail: Demnach habe Google dem Nexus-4-Hersteller im Vorfeld Voraussagen zu den erwarteten Play-Store-Verkäufen übermittelt. Allerdings haben diese auf den abgesetzten Stückzahlen früherer Nexus-Generationen basiert, was sich aber als keine gute Idee herausgestellt hat, da frühere Google-Phones bei weitem nicht so beliebt waren, wie es das Nexus 4 heute ist.

Böses Blut gibt es deshalb zwischen den beiden Firmen aber keines, sagt Robin, trotz der Probleme sei die Beziehung von Google und LG "sehr gut". Die Chefin der mobilen Sparte von LG Frankreich nutzte die Gelegenheit, um das Gerücht (das schon jetzt das wahrscheinlich dümmste des Jahres ist), wonach LG die Nexus-4-Produktion gestoppt haben soll, noch einmal deutlich zu dementieren.

Im Gegenteil: Derzeit werde laut Robin die Produktion noch einmal hochgefahren, die LG-Managerin schätzt, dass es ab Mitte Februar keinerlei Lieferverzögerungen geben wird, sich die Situation also vollständig stabilisiert haben werde. Berichte bzw. Berechnungen, wonach man 2012 nur etwa 370.000 Geräte herstellen bzw. verkaufen konnte, bezeichnete Robin zudem als "viel zu klein".

Auch der Preis kam zur Sprache: Hier bestritt Robin, dass das Nexus 4 mit Verlust verkauft werde, gab aber zu, dass eine Vereinbarung bestehe, wonach man es zu einem "sehr attraktiven Preis" verkaufen soll.
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