Dell soll seinen Abschied von der Börse vorbereiten

Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Bildquelle: Oracle PR / Flickr
Der PC-Hersteller Dell soll Medienberichten zufolge seinen Rückzug von der Börse vorbereiten. Man führe derzeit Gespräche mit Finanzinvestoren über einen etwaigen Einstieg. Hintergrund dafür sind offenbar Umstrukturierungspläne von Firmengründer Michael Dell. Wie das Wirtschaftsmedium 'Bloomberg' berichtet, laufen derzeit Gespräche mit den so genannten Private-Equity-Unternehmen TPG Capital und Silver Lake. Ziel dieser Verhandlungen ist ein Dell-Einstieg der Investment-Firmen, was gleichzeitig ein Ausscheiden von der Börse zur Folge hätte.

Bloomberg schreibt, dass die Verhandlungen derzeit laufen und ein entsprechender Deal noch diese Woche angekündigt werden könnte, gleiches gilt bei Scheitern der Gespräche. Letzteres ist auch nicht unwahrscheinlich, da sich Dell unter Umständen (finanziell) als zu groß für ein derartiges Geschäft erweisen könnte. Auch die Frage nach einem etwaigen künftigen Ausstieg wird als Stolperstein angesehen. Der Marktwert von Dell betrug (mit Ende vergangener Woche) knapp 19 Milliarden Dollar.

Hintergrund für die Pläne des aktuell drittgrößten PC-Herstellers der Welt sind notwendige Umstrukturierungsmaßnahmen: Diese will man demnächst vorantreiben, aber ohne dass die Aktionäre dem Unternehmen von Quartal zu Quartal auf die Finger schauen.

Überraschend wäre eine derartige Umstrukturierung nicht, Firmengründer und -Chef Michael Dell hat bereits in Vergangenheit laut über einen solchen Schritt nachgedacht. Offiziell wollte sein Unternehmen die aktuellen Gerüchte bzw. Verhandlungen aber nicht kommentieren.

Die Börse selbst reagierte höchst positiv auf diese Nachricht bzw. die Meldungen: Nach der Veröffentlichung des Bloomberg-Berichts ging der Dell-Kurs um 13 Prozentpunkte nach oben und schloss an der New Yorker Wall Street bei 12,29 Dollar. Die Dell-Aktie befindet sich aber trotz dieses Anstiegs nach wie vor auf einem historischen Tiefststand.

Siehe auch: Dell-CEO - Interesse an Windows 8 'ziemlich groß' Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Oracle PR / Flickr
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