Intel: Die Wiedergeburt des PCs steht kurz bevor

Der Chip-Hersteller Intel will sich nicht auf den Slogan der "Post-PC-Ära" einlassen und prophezeit die Wiedergeburt des PCs. In den kommenden Monaten soll es in dem Bereich signifikante Fortschritte geben.

Das erklärte Intels Technologie-Chef Justin Rattner auf der Unterhaltungselektronik-Messe CES. "Natürlich stecken wir in einer Zeit dramatischer Veränderungen", sagte er laut einem Bericht der 'Infoworld'. Aber auch wenn Smartphones und Tablets derzeit einen massiven Boom erleben und der traditionelle PC-Markt weltweit ins Stocken gekommen ist und in den ehemals starken Industriestaaten eher rückläufige Absatzzahlen erlebt, sieht der Intel-Manager durchaus eine positive Zukunft.

"Ich glaube, was wir gerade sehen, ist die Transformation des PCs hin zu einem Internet-Device", führte Rattner aus. Allerdings könne der klassische Computer in der Zeit von Smartphones, Tablets und anderen vernetzten Geräten nicht weiterbestehen. Der PC sei die letzte Geräteklasse, die von ihren traditionellen Formen befreit werden müsse.


Bei Intel glaubt man fest daran, dass in dem Bereich daher stärkere Veränderungen zu erleben sein werden, als in den letzten 18 Jahren. Diese waren im Wesentlichen davon bestimmt, dass technische Neuerungen zwar zu immer besseren und moderner wirkenden Geräten führten, die klassischen Muster aber im Grunde beibehalten wurden. Das soll nun aber vorbei sein.

So erwartet Rattner, dass die Weiterentwicklungen bei den Eingabemöglichkeiten darauf hinauslaufen, dass die Nutzer Tastaturen und Mäuse nicht mehr zwingend benötigen. Touch-Gesten, Sprache und Bewegungssteuerungen sollen hier immer besser werdende Alternativen bieten. Hinzu kommt, dass Notebooks deutlich längere Akkulaufzeiten erhalten und den ganzen Tag über einsetzbar sind. "Es ist schon beachtlich, wie PC-Nutzer mit drei bis vier Stunden Akkulaufzeit zufrieden sein konnten", sagte Rattner.

Bald werde es außerdem völlig normal sein, dass auch ein abgeschaltetes Gerät sich beispielsweise meldet, wenn eine E-Mail angekommen ist - und dann bei Bedarf sofort zur Verfügung steht. Die Netzwerk-Chips für drahtlose Verbindungen sollen dafür beispielsweise lernen, im Standby-Betrieb zu unterscheiden, ob ankommende Datenpakete einen vielleicht wichtigen Kommunikationswunsch beinhalten oder abgewiesen werden können.
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Welche Wiedergeburt? Der PC war nie tot ...
 
@Dawn: ... und wird es auch nie sein (sagt mir meine Glaskugel)
 
@Avantasia: meine sagt sie wird zuende gehen
 
@-adrian-: wird sie nicht. alleine schon deswegen nicht, weil so etwas wie anwendungsentwicklung oder andere administrative tätigkeit in behörden und unternehmen nicht einfach so auf etwas anderes zurückgreifen können. für manche (viele) dinge benötigt man einfach so etwas wie eine (belast- und bedienbare) tastatur. mit einer gewissen haptik. und grosse monitore kann ich nicht einfach durch ein tablet ersetzen. bei der büroarbeit sind touchscreens gelinde gesagt unfug. denn um so etwas nutzen zu können, muss die applikation, welche ich verwende, das auch unterstützen (durch angepassten aufbau). sourcecodes für egal welche software muss auch weiterhin auf tastaturen geschrieben werden. oder welcher der anwesenden entwickler entwickelt auf einem tablet / touchscreen ohne mechanische tastatur :)? hier bei uns in die firma stehen ca. 1500 pc. und es werden immer noch neue hinzugekauft (ohne windows 8). also: meine glaskugel sieht da noch lange kein ende ... im gegenteil.
 
@Dawn: Die Analysten verdienen eben kein Geld, wenn sie nichts analysieren. Deshalb wird der PC heute totgesagt und morgen wiedergeboren. Der Konsument - in dem Fall wir alle - leben aber in einer anderen Dimension als die Analysten, weshalb deren Realität nicht mit der Unsrigen zu tun haben muss.


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