Aktion Sunflower: Pädokrimineller Ring zerschlagen

In einer großangelegten Aktion haben Polizeibehörden in verschiedenen Ländern zum Ende des letzten Jahres einen Ring von Pädokriminellen zerschlagen und zahlreiche missbrauchte Kinder ausfindig gemacht.

Federführend bei den Ermittlungen war die Einwanderungs- und Zoll-Behörde der USA. Wie deren Chef John Morton mitteilte, seien im Zuge der "Operation Sunflower" 245 Tatverdächtige in sieben Ländern festgenommen worden. Den überwiegenden Teil von ihnen, konkret 222 Personen, verhaftete man dabei in den USA. Aber auch in Mexiko gab es Fälle. Aus ermittlungstaktischen Gründen nannte er aber keine weiteren Länder, da hier noch weitergehende Untersuchungen laufen.

Während in den meisten vergleichbaren Operationen vor allem Netzwerke ausgehoben werden, in denen bereits existierende Dokumentationen von Kindesmissbrauch ausgetauscht werden, konnte man hier auch einer Reihe von Tatverdächtigen habhaft werden, die neues Material herstellten. Allein in den USA konnten 110 Opfer in einer Altersspanne von einem bis 17 Jahren identifiziert werden, denen die Behörden nun auch Hilfe zur Seite stellen können.


Die Schilderungen Mortons bestätigen dabei frühere Berichte von Experten in dem Bereich, wonach der Missbrauch in den meisten Fällen aus dem direkten Umfeld der Opfer heraus erfolgt. 44 der Opfer lebten sogar mit ihren Peinigern in einem Haushalt zusammen. Die Fälle außerhalb der USA mit eingerechnet, konnten 123 Opfer ausfindig gemacht werden, dabei handelt es sich um 70 Mädchen und 53 Jungen.

Bei der Fahndung nach den Tätern arbeiteten nicht nur Polizeibehörden verschiedener Länder, sondern auch nichtstaatliche Organisationen zusammen. Dazu gehörte beispielsweise das National Center for Missing and Exploited Children aus den USA. Morton bedankte sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und insbesondere die große Unterstützung, die seine Behörde bei der Operation auch aus dem Ausland erhalten habe.
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Man solte den Tätern langsam ihr "Ding" abschnippeln. Es ist ekelig, das es sowas überhaupt gibt.
 
[re:1] zwutz am 04.01.13 11:48 Uhr
(+11
@Klaus: Art. 2 GG Abs 2: "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit."
 
@zwutz: yup genau, alle ausgenommen die Opfer.
 
[re:3] zwutz am 04.01.13 11:51 Uhr
(+10
@Ispholux: Da steht nichts von einer Ausnahme. Auch die Opfer haben natürlich das Recht, sonst hätts ja auch keine Ermittlungen gegeben
 
@Ispholux: warum die opfer nicht?


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