HP-Beschäftigte flüchten zu General Motors

Der Computerkonzern Hewlett-Packard entlässt derzeit tausende von Mitarbeitern. Einige suchen sich sicherheitshalber auch selbst neue Jobs - was dem Unternehmen so aber dann auch nicht schmecken will.

Im vergangenen Jahr schrumpfte HP seine Belegschaft bereits um 17.800 Stellen weltweit zusammen. Insgesamt sind im Zuge der aktuellen Restrukturierung 29.000 zu streichende Stellen bis zum Jahr 2014 vorgesehen, was 8,3 Prozent der weltweiten Zahl von Mitarbeitern entspricht. Die meisten Arbeitsplätze verschwinden dabei durch Entlassungen, nur relativ wenige durch Pensionierung oder ähnliches.

Angesichts dessen dürfte es wohl kaum verwunderlich sein, dass einige Mitarbeiter sich schon einmal rechtzeitig nach einer neuen Stelle umsehen, bevor sie letztlich die Entlassung erhalten und möglicherweise über einige Zeit arbeitslos sind. So kommt es den Beschäftigten HPs im texanischen Austin beispielsweise gelegen, dass General Motors (GM) aktuell seine IT-Abteilung kräftig aufstockt, berichtete die 'ComputerWorld'.


Bei dem Automobilkonzern leitet seit einiger Zeit Randy Mott die IT-Sparte. Der ehemalige HP-Manager hat es zum Ziel erklärt, das vor Jahren noch intensiv betriebene Outsourcing zu stoppen und einen guten Teil der Aufgaben im IT-Bereich wieder unternehmensintern erledigen zu lassen. In Austin sind daher beispielsweise derzeit 500 Stellen zu besetzen.

Am 30. November ereignete es sich nun laut dem Bericht, dass 18 HP-Mitarbeiter einfach nicht mehr zur Arbeit kamen, ohne eine weitere Nachricht zu hinterlassen. Sie hatten einen neuen Job bei GM gefunden und unverzüglich ihre Arbeit aufgenommen. Die Angelegenheit ist insbesondere daher etwas delikat, da GM seine ausgegliederten IT-Aufgaben zu einem guten Teil an HP übergeben hatte und nun zurückholt.

HP reichte nun Klage ein und will vor Gericht prüfen lassen, inwieweit die ehemaligen Beschäftigten einerseits durch ihr schlichtes Fernbleiben und zusätzlich durch das Anheuern bei GM gegen ihre Arbeitsverträge verstoßen haben. Wie aus den Gerichtsakten hervorgeht, soll es sich hier um keinen Einzelfall handeln. Insgesamt seien bereits vier Teams im Konzern von solchen Abwanderungen betroffen.
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jeder ist sich selbst der nächste und wenn ich weiss das ich gekündigt werde suche ich mir wenn möglich noch bevor es dazu kommt einen neuen Job.
 
Vom sinkenden Schiff in den Regen stellen?
 
@Mehrsau: war das nicht vom Regen in die Traufe?
 
@ott598487: das wäre dann der nächste schritt... so hab ich es zumindest verstanden.
 
@xerex.exe: also der Regen als Zwischenstation... Mal was Neues ;-)


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