Samsung kündigt Smartphones mit Tizen OS an

Samsung will noch in diesem Jahr die ersten Mobiltelefone aus seiner eigenen Produktion mit dem Linux-basierten Betriebssystem Tizen auf den Markt bringen. Dies hat das Unternehmen nach neuen Medienberichten nun offiziell bestätigt.

Wie Samsung gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst 'Bloomberg BusinessWeek' mitteilte, plant das Unternehmen für 2013 die Einführung "neuer, wettbewerbsfähiger Tizen-Geräte". Zuvor hatte die japanische Zeitung 'Yomiuri Shimbun' gemeldet, dass sich der Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo dem Tizen-Konsortium anschließt und Samsungs Smartphones mit dem neuen Betriebssystem in diesem Jahr auf den Markt bringen will.

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Tizen Tizen Tizen
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Samsung will nach eigenen Angaben nach der Einführung seiner ersten Geräte mit Tizen das Sortiment nach und nach ausbauen, wobei sich der koreanische Elektronikriese an den Marktbedingungen orientiert. Konkrete Details zu Spezifikationen, Preisen oder einem genauen Zeitplan blieb das Unternehmen allerdings schuldig.

Samsung will mit der Verwendung von Tizen auf eigenen Geräten die Abhängigkeit von Google als Lieferant von Betriebssystemen für seine Smartphones reduzieren. Tizen ist ein Open-Source-Betriebssystem, das unter anderem Teile von MeeGo und LiMo verwendet. Es wird unter der Leitung der Linux Foundation von Intel und Samsung entwickelt. Im Fall von Samsung soll Tizen wohl langfristig die Nachfolge des hauseigenen Betriebssystems Bada antreten, das vor allem auf Low-End-Smartphones angeboten wird.
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Sieht aus wie ein hässliches Android. Was sind die Vorteile von Tizen gegenüber Android?
 
@borbor: Wie schon im Text geschrieben steht, wohl die Tatsache, dass Samsung sich damit ein Stückchen unabhängiger von Google machen kann. Aber was erzähl ich dir, das steht ja da oben schon...
 
@borbor: hässlich trifft den Nagel auf den Kopf, obwohl ich Android auch schon nicht hübsch finde. Da lob ich mir mein Windows Phone.
 
@DON666: Ich dachte eher an Vorteile für den Kunden/Anwender, nicht für Samsung ;-)
 
@borbor: Naja, aber gewisse Entscheidungen müssen von Firmen ja nun auch aus Eigeninteresse getroffen werden, schließlich ist Google ja auch nicht mehr der handzahme Gute-Leute-Laden, sobald denen irgendwas an Mitbewerbern stinkt. Da sollte man schon vorsichtig sein, wenn man einen Marktanteil wie Samsung hat.


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