Apple: 'Nicht stören'-Bug wird sich von selbst lösen

Seit Neujahr hat Apples mobiles Betriebssystem einen (nicht allzu schlimmen) Fehler, der verhindert, dass sich der so genannte "Do Not Disturb"-Modus (DND) zum vorgegebenen Zeitpunkt abschaltet. Nun hat der Support reagiert und eine "Lösung" angeboten.

Wie das Apple-Blog 'Macrumors' berichtet, hat das kalifornische Unternehmen nun in einem 'Support-Beitrag' auf diesen Bug reagiert und zum Abwarten geraten: So heißt es, dass der "Nicht stören"-Modus ab 7. Januar 2013 wieder wie gewohnt funktioniere werde, bis dahin solle man DND einfach manuell aktivieren bzw. deaktivieren.

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(HD-Version)

Begeisterung löste diese (Nicht-)Lösung allerdings nicht aus. Ganz im Gegenteil: Viele Apple-Nutzer und Kommentarschreiber machten (unter anderem bei Macrumors) ihrem Ärger Luft und bezeichneten diesen Rat des Apple-Supports als "nicht akzeptabel".

Statt das Problem nachhaltig zu beseitigen, vertröste man seine Kunden lediglich. Das Unternehmen aus Cupertino mache es sich in diesem Fall viel zu leicht, so der Grundtenor vieler. Für andere wiederum reicht die Mitteilung von Apple aus, da sie der Meinung sind, dass hier sprichwörtlich aus einer Mücke ein Elefant gemacht werde.


Warum der "Do Not Disturb"-Modus ab 7. Januar wieder wie gewohnt funktionieren wird, erklärte Apple allerdings nicht. Einige vermuten, dass dies mit dem (ersten) Montag des Jahres zusammenhängen könnte. Der 1. Januar 2013 fiel dieses Jahr bekanntlich auf einen Dienstag.

Der Fehler tritt seit Beginn des Jahres 2013 auf: Die "Do Not Disturb"-Funktion (DND), die das Smartphone (automatisch nach Nutzer-Vorgaben) in den Lautlos-Modus schaltet, bleibt auch außerhalb des vordefinierten Zeitraums aktiv. Das hat zur Folge, dass man danach bei Anrufen oder Kurznachrichten keine Audio-Benachrichtigungen erhält, weil das iOS-Gerät glaubt, sich nach wie vor in der DND-Phase zu befinden.

Siehe auch: 'Do not disturb'-Bug plagt Nutzer von Apples iOS
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"Statt das Problem nachhaltig zu beseitigen, vertröste man seine Kunden lediglich. Das Unternehmen aus Cupertino mache es sich in diesem Fall viel zu leicht, so der Grundtenor vieler." In DIESEM Fall? Müssten die Leute doch langsam gewohnt sein...
 
@hhgs: Das stimmt so nicht, Apple ist sonst auch relativ schnell mit nem "Fix", wenn du auf das "dann halte das Telefon anders"-Problem ansprichst -> Da war der "Fix", der nach ein paar Monaten kam, einfach das mehr Signal-Balken angezeigt wurden und die Leute waren auf einmal viel glücklicher. Wobei jetzt die Aussage schon fast unverschämt ist... Ich verstehe nicht warum sie nicht einfach gesagt haben: "Wir schaffen es so schnell nicht so fixen, ab 7 Januar läuft es aber eh wieder und mit dem nächsten Update wird der Fehler behoben damit es nächstes Jahr nicht wieder passiert." - Klar läuft es darauf eh hinaus, aber man hätte es ruhig nochmal sagen können damit die Leute sich nicht so aufregen.. ;)
 
@Yamben: stimmt der schnellste fix den sie je gebracht haben war "dann halten die das gerät nicht so!"
 
@Odi waN: Ansonsten waren sie aber auch nicht langsam. Aber wie gesagt, wenn man eine Firma oder ein Produkt nicht mag saugt man halt jede negativ Schlagzeile auf (dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle ob es den Tatsachen entspricht) und ignoriert jede positive Meldung. Ist ja nix neues hier auf Winfuture... ;)
 
@Yamben: Ja, du hast irgendwie recht. Apple bringt ein paar Tage (wenn nicht sogar schneller), nachdem sie den Fehler zugegeben haben, ein Fix heraus. Zwar brauchen sie ein paar Wochen/Monate, bis sie den Fehler zugeben, aber dann sind sie schnell...


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