Molyneux-Spiel Curiosity: Zahlreiche Hack-Versuche

Auf das Spiel-Experiment Curiosity, das Peter Molyneux und sein neues Studio 22Cans im November gestartet haben, sind bereits zahlreiche Hacker-Angriffe durchgeführt worden. Das Geheimnis soll aber dennoch sicher sein.

Ein virtueller riesiger Würfel, den man per Bildschirm-Tappen Stück für Stück abträgt und in dessen Innerem ein "Geheimnis" steckt, das nur ein einziger Spieler entdecken und lüften kann (oder auch nicht): Das ist das Android- und iOS-"Spiel" Curiosity.

Wie Mitschöpfer und Entwickler-Legende Peter Molyneux nun gegenüber dem Gaming-Blog 'Polygon' zugab, gab es seit Start bereits zahlreiche Versuche, dem Geheimnis auf unlautere Weise auf die Spur zu kommen, nämlich per Hacks.

Curiosity – Launch-Trailer
(HD-Version)

Das ist laut Molyneux offenbar auch tatsächlich gelungen, sogar mehrfach. Dennoch: Es war vergebene Hackermüh. Denn das Geheimnis, das eben nur derjenige lüften kann, der den letzten Spielstein abträgt, ist doppelt gesichert und hat ein "Sicherheitsnetz" wie Molyneux sagt. Wenn der letzte Stein mal abgetragen ist, dann findet der Spieler nämlich bloß ein Video vor, das ihn wiederum zum echten Ort des Geheimnisses führt. Es befindet sich also nicht direkt auf den Curiosity-Servern.

Der Grund dafür ist, dass Entwickler 22Cans von Anfang an mit solchen Hack-Versuchen gerechnet hat und wusste, dass man keinesfalls das eigentliche Ziel auf dem Spielserver platzieren sollte. Molyneux versichert dabei Curiosity-Spielern, dass das besagte Geheimnis definitiv nicht bloß das Video sei.


"Glaubt nicht, dass der Preis nur ein Video ist, in dem ich mit britischem Akzent und Daumen nach oben 'Du hast gewonnen, Junge!' sage", so Peter Molyneux. "Es ist definitiv bedeutungsvoller. Es ist verblüffend, lebensverändernd und ich lasse mich gerne nach dessen Wert beurteilen."

Nach Angaben seines Schöpfers wurde Curiosity 3,5 Millionen Mal heruntergeladen, täglich beschäftigen sich im Schnitt rund 300.000 Menschen mit dem Riesenwürfel. Abgetragen wurden bereits 129 Schichten, dafür wurden mehrere Milliarden der Mini-Würfel ("Cubelets") "abgetappt".
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Mist xD jetzt bin ich neugierig
 
Hatte mich schon gefragt, wo denn Neuigkeiten zu dem Schmarn bleiben, denn vor dem Start hieß es noch von vielen Seiten, dass es wohl nur wenige Tage dauern soll, bis alles abgetragen sein würde... wohl doch nicht so. Vermutlich hat nach 20 abgetragenen Würfeln einfach niemand mehr Bock den ganzen Tag da rumzuklicken ohne irgendwas dabei zu erreichen/unterhalten zu werden.
 
@monte: Liegt wohl eher daran das das Spiel als es begann einfach nicht funktioniert hat. Bei mir kam immer nur Server nicht erreichbar. Ab und an sah ich dann mal den würfel konnte ihn drehen und dann Absturz der App. Und das auf einem S2
 
Ist denn bekannt wie viele Schichten der Würfel insgesamt hat?
 
@Ryou-sama: Theroretisch ein paar Millionen. Sie haben gesagt sie können die nach belieben hinzufügen und entfernen jederzeit. Und sie werden das Spiel erst enden lassen wenn die Nutzerzahl zurückgeht.


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