Ouya: Erste Entwickler erhalten Android-Konsole

Es wird langsam spannend in Sachen der Open-Source-Konsole Ouya: Wie von den Machern versprochen, haben die ersten Entwickler nun Versandbestätigungen für ihre Geräte erhalten. 1200 soll es insgesamt davon geben, Endkunden müssen aber noch bis März warten.

Ouya ist das wahrscheinlich bekannteste Hardware-Projekt des Jahres 2012, das über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert worden ist. Die Entwickler der auf Android basierenden Open-Source-Konsole arbeiten seither intensiv an der Verwirklichung ihrer Hardware, was bei derartigen Kickstarter-Projekten leider nicht zwangsläufig der Fall ist, wie sich inzwischen gezeigt hat.

Ouya Developer Console – Unboxing
(HD-Version)

Wie 'SlashGear' nun unter Berufung auf das offizielle 'Ouya-Forum' schreibt, sind die ersten Entwicklergeräte nun auf den Weg gebracht worden. Mit viel Glück können die ersten vielleicht schon am nächsten Montag ihr Gerät geliefert bekommen, spätestens (zumindest laut Versandbestätigung) sollte es am 10. Januar 2013 soweit sein.

Die 1200 Entwickler-Konsolen, die dieser Tage rausgehen, sind allerdings komplett "leer" und haben keinerlei Spiele vorinstalliert. Das aber ist eben die Aufgabe der Entwickler, weshalb es die Developer-Ouyas ja auch vorzeitig für sie gibt.


Das alles wäre aber ohne passende Entwickler-Werkzeuge eher sinnlos, weshalb man heute auch das Software Development Kit, das die Entwickler "Ouya Development Kit" (ODK) nennen, freigeschaltet hat. Dieses Kit kommt unter einer freien Lizenz (Apache 2.0), die Software kann also frei verändert werden, solange man die Finger vom Ouya-Trademark selbst lässt. Details zum ODK haben die Macher der Konsole im Rahmen eines 'Blog-Beitrags' veröffentlicht.

Einen ersten Blick auf die Ouya-Konsole bekommt man auch im offiziellen Unboxing-Video (siehe oben), das nun bereitgestellt worden ist. Jene Geräte, die derzeit verschickt werden, haben übrigens (jeweils) ein eigenes einzigartiges Design, das sich vom finalen Aussehen unterscheidet.
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"Jene Geräte, die derzeit verschickt werden, haben übrigens (jeweils) ein eigenes einzigartiges Design" -> Es wurden 1200 verschiedene Gehäuse gefertigt?
 
@borbor: vermutlich anhand der Seriennummer ;) Ich habe mal was davon gelesen, dass man was eingravieren wollte.
 
@borbor: Ich vermute mal kleinere Unterschiede im Platinenlayout. Auf diese Weise kann man "undichte Stellen" leichter zurückverfolgen. Schließlich hat die Entwicklung Geld gekostet. Bei Entwicklergeräten ist die Optik, also das Gehäuse, eher zweitrangig.
 
Das ding ist sowas von gekauft :) Allein zum Medienstreamen. Dann noch die passende App fürs Smartphone um Tastatureingaben halbwegs erträglich zu machen und gut ist :)
 
@FatEric: Warum dafür eine Konsole anschaffen? Streaming ist doch mittlerweile in fast allen TV Geräten integriert. Da brauchst keine Extra-Hardware, keine Kabel, musst nichts umstellen, keine zwei Fernbedienungen, musst nicht warten bis das Gerät gebootet ist usw.


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