Hyundai macht NFC-Smartphone zum Autoschlüssel

Der südkoreanische Autobauer Hyundai plant in den nächsten paar Jahren, massiv auf die NFC-Technik zu setzen und "Near Field Communication" zum Standard bei seinen Fahrzeugen zu machen, darunter zum Aufsperren und Starten des Autos per Smartphone.

NFC ist mittlerweile auf so manchem Smartphone verfügbar und schön langsam setzt sich die Technologie auch tatsächlich durch. Der Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Strecken wird derzeit vor allem für mobile Bezahlvorgänge eingesetzt, NFC soll künftig aber auch auf ganz anderen Anwendungsgebieten Einzug halten. Hyundai setzt auf NFC bei AutosDer koreanische Hersteller Hyundai will das NFC-Smartphone für zahlreiche Anwendungen im Auto einsetzen Hyundai hat nun per 'Pressemitteilung' sein "Connectivity Concept" vorgestellt: Der Autohersteller plant nämlich, bis 2015 seine Fahrzeuge mit zahlreichen kabellosen Funktionen auszustatten, essentieller Bestandteil der Bemühungen ist dabei eben die NFC-Technologie. Derzeit entwickelt Hyundai die ersten Prototypen, man beteuert dabei aber, dass das mehr sein soll als bloße Spielerei, sondern tatsächlich zum breiten Einsatz kommen werde.

Die naheliegende NFC-Funktionalität im Zusammenhang mit einem Auto ist natürlich der Einsatz des Smartphones als Autoschlüssel. Der Autofahrer hält dabei sein Handy in die Nähe eines NFC-Tags (Aufkleber auf der Scheibe), was das Auto auf- oder zusperrt.

BILDERSTRECKE
Hyundai setzt auf NFC bei Autos Hyundai setzt auf NFC bei Autos Hyundai setzt auf NFC bei Autos


Wenn man einmal im Fahrzeug ist, so nimmt das Auto Verbindung mit dem Smartphone auf und synchronisiert dort gespeicherte Daten und Medien, darunter Musik, Kontakte, Radiostationen sowie Einstellungen und Profile (letzteres gilt etwa, wenn mehrere Passagiere mitfahren). Wird das Smartphone dann abgelegt, so lädt es sich per Induktion selbstständig wieder auf.


Darüber hinaus (nach Angaben von Hyundai "wenn sich die Technik weiterentwickelt hat") werde man per NFC auch einmal individuelle Einstellungen vornehmen können, beispielsweise "merkt" sich das System dann die bevorzugte Sitzposition sowie die Ausrichtung der Rückspiegel, was sicherlich praktisch ist, wenn sich mehrere Leute ein Auto teilen.
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Klingt nicht so prickelnd, da es die Technik erstens schon gibt, und diese zweitens viele Vorteile gegenüber dem NFC Ansatz hat. So ist z.B. die Reichweite höher, d.h. ich muss nichts an irgend einen Sticker halten. Außerdem kann ich den Autoschlüssel auch leichter verleihen als mein Smartphone. Und personenbezogene Fahrzeugeinstellungen gibt es auch heute schon in diversen Fahrzeugen...
 
Schön, dann wird nicht nur das Telefon geklaut sondern das Auto gleich noch mit dazu!
 
@bebe1231: Naja, irgendwie muß der Dieb ja auch schnell weg kommen. :)
 
Ich bin so froh dass ich noch Autos mit richtigen Schlüsseln habe.
 
@Feuerpferd: Das ist aber nur eine subjektive Sicherheit... In den meisten Fällen ist nämlich nicht das Schloss der Angriffspunkt, sondern der Auslösemechanismus, bzw. die Mechanik selbst.


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