Viele Besitzer eines Android-Smartphones, die keine Kreditkarte ihr Eigen nennen, haben das Problem, dass sie keine Alternative haben, für Einkäufe in Googles Play Store zu bezahlen. Mit einem kleinen Trick kann man sich aber ein Guthaben per PayPal holen.
Carsten 'Caschy' Knobloch hat einen höchst praktischen Trick herausgefunden, der vielen Android-Besitzern das Einkaufen in Googles Store für Apps, Filme, Bücher und Musik wesentlich erleichtern bzw. erst überhaupt möglich machen wird.
Und zwar funktioniert das über die US-Handelskette Walmart: Diese verkauft in den USA die in Deutschland (noch) nicht erhältlichen Google-Play-Geschenkkarten, also jene Guthaben-Codes, die man auch bei uns in jedem Supermarkt von Konkurrenten wie Amazon oder Apple kaufen kann.
Walmart verkauft ('hier') derartige Guthaben-Karten aber nicht nur in physischer Form, sondern auch digital bzw. online, letzteres funktioniert dann über die Zusendung eines Keys per E-Mail. Theoretisch kann man mit einer deutschen Adresse aber nicht im Online-Shop von Walmart einkaufen.
Die Betonung liegt auf theoretisch, denn Caschy hat ausprobiert, was passiert, wenn man eine Phantasieadresse eingibt. Denn man kann sich ausmalen, was jetzt kommt: Es funktioniert. Mit einer zumindest echt aussehenden Post-Anschrift (Postleitzahl und Ort sollten zusammenpassen) samt ausgedachter Telefonnummer kommt man ins Bestellsystem von Walmart und kann dann regulär per PayPal bezahlen.
Laut Caschy hat der Bestellvorgang reibungslos funktioniert, nach etwa zehn Minuten hatte er dann die Bestätigungsmail mit dem Play-Store-Code in seinem E-Mail-Postfach. Diesen gibt man dann bei "Code einlösen/Redeem" bei 'Google Wallet' ein. Allerdings teilt Google hier einigen Nutzern automatisch mit, dass diese Option in ihrem Land nicht verfügbar sei, offenbar kann man das aber umgehen, indem man sein Wallet-Konto mit einer US-Fake-Adresse verknüpft.

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