Kim Dotcom: Megabox-Start in ein paar Monaten

Den bisherigen Plänen zufolge sollte der neuen Musikdienst von Kim Dotcom eigentlich noch in diesem Jahr an den Start gehen. Dazu wird es allerdings nicht mehr kommen. Nähere Informationen teilte Dotcom im Gespräch mit 'Torrentfreak' mit.

Gegenwärtig ist Kim Dotcom mit seinem Team und den zugehörigen Entwicklern mit Hochdruck an der Arbeit an Mega - dem Nachfolger von Megaupload - und auch Megabox beschäftigt, teilt er selbst mit.

Kim Dotcom - Making of Megabox
(HD-Version)

Der offizielle Starschuss für seine Musik-Plattform Megabox wird allerdings erst einige Monate nach dem Start von Mega fallen. Einen konkreten Termin konnte der Gründer von Megaupload zur Stunde noch nicht nennen. Aktuell nimmt Dotcom den 20. Januar ins Visier, wenn es um den Start von Mega geht.

Mit der Arbeit an dem besagten Musik-Dienst, der diesen Bereich vollständig revolutionieren und Plattenfirmen arbeitslos machen soll, sind die in Portugal ansässigen Entwickler aus dem Hause Triworks beschäftigt. 90 Prozent der Einnahmen werden dabei direkt den Künstlern zugutekommen. Welche Interpreten pünktlich zum Start hinter Megabox stehen werden, teilte Dotcom bisher noch nicht näher mit. Allerdings spricht er selbst von einigen Top-Künstlern.


Im September dieses Jahres hat das Megabox-Team ein Video veröffentlicht, über das man sich einen ersten Eindruck von diesem neuartigen Angebot machen kann. Auch wenn man mit diesem Video nicht darauf schließen kann, wie der Dienst funktionieren wird, kann man durchaus einige Features erahnen.

Siehe auch: Megaupload-Gründer arbeitet weiter an Megabox

In den Augen von Kim Dotcom handelt es sich bei diesem von ihm auf den Weg gebrachten Geschäftsmodell um eine Revolution, von der alle beteiligten Parteien direkt profitieren. Er sieht auch positive Auswirkungen auf den Bereich der Piraterie, da die Inhalte über Megabox auch kostenlos angeboten werden, sofern die Megakey-App auf den Systemen installiert wird.

Megakey ersetzt einen Teil der im Internet dargestellten Werbung durch eigene Werbemittel. Auf diese Weise generiert das Unternehmen dann Einnahmen und kann den Nutzern im Gegenzug die Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. Wahlweise kann natürlich auf den Einsatz von Megakey verzichtet und Musik gegen Bezahlung erworben werden.
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"Megakey ersetzt einen Teil der im Internet dargestellten Werbung durch eigene Werbemittel." Ne Adware also. =(
 
@KDE 4 10.000y: Adware, womit du andere Dinge "kostenlos" bekommst. Jep. War so immer bekannt ;)
 
Könnt sagen was ihr wollt, aber durch seine neue "Mega"-Reihe wird der ein Haufen Geld scheffeln. Warum ist mir sowas nicht eingefallen. :D
 
@testacc: Im Internet kann man viel Geld verdienen. Nur musst dann meist umziehen, nach Osteuropa, Sibirien oder auf irgendeine Insel im Pazifik. ;)
 
@testacc: Bei der PR die für ihn gemacht wird ist das kein wunder. Das ist jetzt nicht auf Winfuture bezogen sondern allgemein. Obwohl ich schon viele gesehen habe die viel erzählt haben und am war die Seite nicht lange online.


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