Facebook experimentiert mit bezahlten Nachrichten

Die Betreiber von Facebook, dem aktuell weltgrößten Social Networks, testen gegenwärtig in einem kleineren Rahmen den Versand von kostenpflichtigen Nachrichten über die hauseigene Plattform. Einen US-Dollar kosten diese Nachrichten, berichtet'CNet'.

Den Mehrwert und somit die Rechtfertigung für die gebührenpflichtigen Nachrichten auf Facebook haben die Betreiber in einem Blogbeitrag erklärt beziehungsweise geliefert. Wer diesen Dienst in Anspruch nimmt, kann sicher sein, dass die Meldungen im Postfach der jeweiligen Nutzer ankommen und nicht unter Sonstiges landen, selbst wenn man mit dem jeweiligen Mitglied nicht direkt verbunden ist. Bezahlte Nachrichten bei FacebookEinstellungsmöglichkeiten für Facebook-Nachrichten Dabei wird noch einmal unterstrichen, dass man gegenwärtig nur einer kleinen Gruppe von Facebook-Mitgliedern zum Testen die Möglichkeit gibt. Auf diesem Wege möchte man bei Facebook offenbar erste Erfahrungswerte sammeln, wenn es um den Versand von gebührenpflichtigen Nachrichten geht. Im Ordner Sonstiges finden sich bei Facebook üblicherweise weniger relevante Meldungen ein.

Siehe auch: Facebook-Beiträge gegen Bezahlung hervorheben

Die Funktion selbst steht ausschließlich für Nutzer aus den Vereinigten Staaten zur Verfügung. Daran soll sich den aktuellen Plänen zufolge auch in absehbarer Zeit nichts ändern. Zusätzlich unterliegt das Angebot einer weiteren Einschränkung. Zielpersonen dürfen auf diese Art und Weise nur einmal pro Woche kontaktiert werden.

Während Markeninhaber dieses Feature noch nicht in Anspruch nehmen dürfen, könnten sich laut Facebook neue Möglichkeiten für Meinungsforscher dank diesem Versand der Nachrichten ergeben. Unter dem Strich soll die Wichtigkeit der Nachrichten an Personen, mit denen man nicht direkt befreundet ist, durch die Bezahlung hervorgehoben werden.

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naja, die filterung gäbe es ja, von daher ok
 
Ich kann die ganzen Kritiker an FB Werbung nur bedingt verstehen. Facebook ist ein kostenloser werbefinanzierter Dienst. Dieser wird von sehr vielen, oder sogar fast allen, Internetnutzern genutzt. Vom wirtschaftlichen Standpunkt her, FB ist schließlich keine gemeinnützige und wohltätige Genossenschaft, welche Werbung würdet ihr denn gerne haben? Auf der rechten Seite irgendwelche Banner, die eh keiner anklickt, wenn sie nicht eh von einem Ad-Blocker geblockt werden? FB verdient das Geld mit Datenweitergabe? Ja, aber wohin denn, wenn überhaupt? An Amazon, die mir dann personalierte Werbung auf der rechten Seite anzeigt, auf die ich aber ja sowieso nicht klicke? Also irgendwie verstehe ich nicht so ganz was hier viele wollen, es kostenlos nutzen, ja, andere Werbung als die auf der rechten Seite; die ich im übrigen auch als ehe "dezent" bezeichnen möchte, verglichen mit der Werbung anderer Webdienste (oder auch deutschsprachigen Computer News Seiten...); aber auch nicht? Wie soll das gehen?
 
@Lastwebpage: Ich als Nicht-Facebooknutzer verfolge solche Meldungen dennoch und bin dementsprechend von diesem Dienst abgeschreckt. Ich verstehe Deinen Standpunkt, auf der anderen Seite würde ich dagegenhalten, daß diese Art der Werbung doch den Kern der Anwendung kaputt macht. Der Dienst lebt, meiner Vorstellung nach, davon, nur "relevante" Inhalte anzuzeigen (dem Prinzip nach). Wenn das nun zugemüllt wird von lauter unwichtigen Informationen, dann könnte das wieder zu einem Abwandern der Nutzer führen (wie damals bei MySpace und Konsorten). Es ist ein schmaler Grat für Facebook. Zudem sie doch Geld mit dem Verkauf ihrer Nutzerdaten verdienen. Wenn ich mir im Vergleich Google anschaue, dann scheint die klassische Bannerwerbung noch genug Geld einzuspielen. Zudem verdient Facebook doch auch über die Verkäufe, Gewinnspiele und Co, was alles so über deren Plattform läuft (die haben sich ja wie ein Virus ausbreiten können). Das funktioniert jedoch nur solange, wie sie auch von einer bestimmten Masse genutzt werden, und diese wird Facebook solange bevorzugen, solange die Kernfunktion funktioniert wie erwartet. Wenn die Kernfunktion jedoch in der Qualität abnimmt und sich ein anderer Dienst dieses Mangels annimmt, dann wandern die Nutzer ab. Die Kritik an Facebook ist jetzt schon recht stark (hässlich, unübersichtlich, Datenverkauf, Datenschutz, etc. pp.), der schlechte Börsengang auch nicht rühmlich, da sollten die Nutzer nicht durch solche Vorgehen vergrauelt werden. Persönlich würde ich mir jedoch wünschen, daß der Markt der sozialen Netzwerke wieder etwas mehr aufgeteilt wird, weil ich mir schon fast wie ein Emerit vorkomme. ;-)
 
@Lastwebpage kritiker? eher fehlerhafte kommunisten, die auf kosten anderer leben wollen. keiner hindert diese, ihre eigene netzwerkplattform zu eröffnen. sie sind nur zu dumm dazu.
 
@bgmnt: naja, im Gegensatz zu MySpace, das AOL/AIM Portal (Die US Version) usw. , das wären die großen Seiten die recht viel Werbung haben und auch nur davon leben (Im Gegensatz zu G+ und die verschiedenen, mittlerweile weitestgehend wieder eingestellten Versuche von MS in diesem Bereich, die zwar keine oder wenig Werbung hatten, aber wohl querfinanziert werden/wurden), sehe ich die Gefahr, dass viele Nutzer abwandern mittlerweile nicht mehr gegeben. Hinzu kommt noch, meiner Meinung nach, eine Ignoranz der Nutzer bzw. Browser-Addons und das Wissen darüber von Facebook, bezüglich Werbung. Du sprachs von Bannerwerbung, diese gibt es bei ja FB nicht und auch sonst gibt es zwar eine große Menge an Werbung, auf z.B. der Pinnwand/Wall, aber keine sehr auffällige. Ich behaupte jetzt einfach mal so, dass FB genau analysiert welche Werbung überhaupt irgendetwas nützt, bzw. wo der Nutzer evtl. auch mal draufklickt, nicht wie hierzulande üblich, groß und blinkend, kaum einer klickt drauf bzw. kontrolliert die Einstellung des Ad-Blockers, und der Seitenbetreiber versucht dieses dann mit noch mehr Werbung zu kompensieren.


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