Steam für Linux startet die öffentliche Betaphase

Ein "verfrühtes Weihnachtsgeschenk" gibt es von Steam-Betreiber Valve für Linux-Spieler: Die Version für das Open-Source-Betriebssystem verlässt die bisherige geschlossene Betaphase und öffnet die Tore für die breite Öffentlichkeit.

Das gab Valve in der Nacht auf heute auf der Seite der 'Steam-Community' bekannt. Das bedeutet natürlich, dass nun jeder den Steam-Client in der Linux-Version ausprobieren kann, Beschränkungen gibt es hier also keine mehr. Wer mitmachen will, muss nur den Steam-for-Linux-Client herunterladen ('hier' entlang), wer schon bisher bei der geschlossenen Beta dabei war, sollte die Daten auf die neueste Version aktualisieren.

Der Zugang zur im September angekündigten und im Oktober gestarteten geschlossenen Betaphase war bisher nur einigen wenigen vorbehalten, gerade einmal 1000 "erfahrene" Nutzer durften die ersten Schritte machen.

All jene, die nun mitmachen wollen bzw. dies tun werden, sollten sich übrigens ein wenig mit der Plattform GitHub, einem webbasierten Hosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte, vertraut machen. Dort sollen nämlich Bugs veröffentlicht werden, die derzeit noch leere so genannte 'Repository' (das Git-Verzeichnis) ist auch öffentlich.


Bisher wurden Hinweise zu etwaigen Fehlern im Rahmen von Forum-Einträgen gemeldet, Valve schreibt, dass GitHub angesichts der nun steigenden Teilnehmerzahl die deutlich bessere Oberfläche biete. Das richtige Prozedere hierzu erklärt Valve in einer 'README.md'-Datei auf GitHub. Bug-Meldungen sind zwar auch weiterhin im Forum möglich, Valve schreibt aber, dass es "dringend" empfohlen ist, die neue Methode zu nutzen, da im Forum eher allgemeine Themen diskutiert werden sollten.

Bei der aktuellsten Version des Steam-for-Linux-Clients hat der Entwickler vor allem den Big-Picture-Mode optimiert, die Liste aller bisher unterstützten Spiele ist übrigens 'hier' zu finden.

Siehe auch: Steam für Linux - Private Beta startet im Oktober
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[o1] Ark am 20.12.12 09:01 Uhr
(-13
Wird floppen, dafür erreicht es den Markt nicht.
 
@Ark: du meinst, es wird so floppen wie Windows 8 ? (-:
 
@Ark: ich hab auch ernste bedenken und finde diesen schritt schon gewagt. man muss ja schon ne menge an entwicklungskosten aufbringen um das überhaupt starten zu können. aber vielleicht trägt das windows geschäft die entwicklung erstmal mit und man kann den gesamten markt mehr in richtung linux bringen. für user sind spiele ja im gegensatz zu serverbetreibern schon ein wichtiges thema. mich freuts auf jeden fall und wenn keiner anfängt und dieses risiko eingeht wird man auch nicht weiter kommen.
 
@Ark: Und Morgen ist der 21.12.2012
 
Linux mag ich schon lange nicht mehr missen. Sei es als softwareentwickler, im studium sowie privat, oder zwischendurch für diverse indie casual games.. bisher musste meine xbox für das gelegentliche daddeln herhalten. Dank humble indie bundle und co. hat sich da aber einiges geändert. Steam nativ für linux kann ich also nur begrüßen, ein toller Schritt (-:


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