Michael Dell, Gründer und Chief Executive Officer (CEO) von einem der größten PC-Hersteller der Welt, hat auf der eigenen Dell-World-Konferenz gemeint, dass das neue Betriebssystem von Microsoft auf mehr Resonanz stößt als vielfach behauptet.
Wie das Wirtschaftsportal 'Bloomberg' berichtet, sagte Michael Dell auf der "Dell World" im texanischen Austin, dass das Interesse am neuen Betriebssystem "groß" sei. Bemerkenswert ist dabei Dells Nachsatz, dass dies "sogar unter Geschäftskunden" der Fall sei. Details, beispielsweise konkrete Zahlen, nannte Dell jedoch nicht.
Der PC-Hersteller, der insbesondere im Geschäftsbereich seine Stärken hat, zeigte sich optimistisch, dass die Industrie auch weiterhin eine große Rolle spielen werde: "PCs sind nach wie vor der Weg, wie Business gemacht wird", sagte Dell bei der Konferenz, zu der man etwa 5000 Kunden und Partner eingeladen hatte.
In einem TV-Interview mit dem US-Kabelsender 'CNBC' sagte Dell außerdem voraus, dass Windows 8 in den kommenden Monaten noch ordentlich zulegen wird können: "Dank Windows 8 sind wir sehr aufgeregt, was die Zukunft des PCs betrifft", so Dell. "Es gibt 1,5 Milliarden PCs da draußen und wir glauben, dass eine neue Upgrade-Welle kommt." (Anm.: weil eben viele davon für ein Upgrade fällig sind).
Gleichzeitig gab natürlich auch Michael Dell zu, dass die Computer- und IT-Industrie längst nicht mehr nur aus PCs bestehe. Deshalb investiere sein Unternehmen auch massiv in neue Entwicklungen, darunter Cloud-Lösungen, Sicherheit, die "Modernisierung von Anwendungen" sowie den Einsatz sozialer Netzwerke und Medien im Geschäftsbereich.
Zu den Erfolgsmeldungen, die Michael Dell auf der Dell-World-Konferenz verkündete, war auch die Nachricht, dass der nach ihm benannte Hersteller auf dem Weg zur Marktführung im Server-Geschäft sei: "Uns fehlen nur noch 64.000 Server zur weltweiten Nummer 1".

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