Photo Wars: Instagram & Twitter geraten aneinander

Im Kampf um die Bindung von Nutzern verschärft sich derzeit die Auseinandersetzung zwischen dem Mikroblogging-Dienst Twitter und der von Facebook übernommenen Foto-Community Instagram.

Instagram hat es inzwischen weitgehend unterbunden, dass Bilder, die Nutzer auf seiner Plattform veröffentlichten, direkt auch in der Twitter-Timeline angesehen werden können. Wie Twitter inzwischen bestätigte, können lediglich die Links noch auf Twitter selbst gepostet werden. Wenn ein anderer Nutzer dann das Bild sehen möchte, muss er auf diesen Klicken und sich zu einer Instagram-Seite leiten lassen.

Nun steht zu erwarten, dass der Mikroblogging-Dienst zum Gegenschlag ausholt. Wie das 'Wall Street Journal'-Blog 'AllThingsD' berichtet, wird Twitter nun selbst die bei Instagram so beliebten Filter für die schnelle Nachbearbeitung von Fotos in seine eigene Bilder-Funktion integrieren. Noch in diesem Jahr könnte die neue Funktion in den jeweiligen Bereichen der mobilen Apps oder der Webseite auftauchen.


Wie von informierten Kreisen zu erfahren war, könne zu Weihnachten mit einem entsprechenden Update gerechnet werden, hieß es. Die neue App-Version befinde sich derzeit schon in der Testphase. Und Jack Dorsey, der Aufsichtsratschef Twitters, veröffentlichte in den letzten Tagen bereits ungewöhnlich viele Fotos, die über einen Filter in Schwarz-Weiß-Aufnahmen umgerechnet wurden.

Während Twitter und die Instagram-Mutter Facebook bisher recht gut parallel existierten und im Grunde gänzlich andere Nutzungsmuster bedienten, scheint sich bei den Fotos nun eine Frontlinie aufzutun. Denn das Teilen von Bildern ist auf den Plattformen inzwischen zu einer der wichtigsten Funktionen geworden. Instagram verzeichnete beispielsweise am Thanksgiving-Feiertag rund 200 neue, passende Aufnahmen pro Sekunde. Insgesamt waren es dann am gesamten Tag 10 Millionen - und dieser Feiertag ist im Wesentlichen auf die USA beschränkt. Zu Weihnachten und Silvester dürfte die Zahl noch einmal massiv steigen.

Aber auch bei Twitter ist die Verbreitung von Fotos inzwischen ein sehr wichtiges Feature. Während Nutzer beispielsweise nur einzelne besondere Bilder in ihrem Facebook-Profil veröffentlichen, rauschen bei Twitter in der Regel zahlreiche Schnappschüsse durch, die aktuelle Ereignisse dokumentieren - seien es nun private Dinge oder Eindrücke vom Konzertbesuch bis hin zur Dokumentation von öffentlichen Aktionen wie Demonstrationen.
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Wie gut, dass das alles an mir und meinen Bekannten vorbei geht. Wenn wir überhaupt mal ein Bild teilen, dann auf Facebook - wie die von selbst gebackenen Plätzchen zur Weihnachtszeit. Der Großteil der Fotos geht jedoch wohl nur wenige persönlich bekannte Menschen etwas an und wird lieber per WhatsApp oder Email verschickt. Auch wenn ich ein Nerd bin, werde ich dieses unsinnige Schnappschussgeteile nie nachvollziehen können.
 
@Vincent: Ja whatsapp.. hust :)
 
@-adrian-: Hust email... oder bilder dienst! *w*.directupload.net... es geht auch ohne instragram, twitter, Facebook, Google und Microsoft es gibt soviel alternativen die kostenlos sind.. whatsapp kostet ja wohl nach einer zeit geld! Ich steck denen doch kein Geld in den rachen ;)!
 
@Vincent: Ja wie gut das das alles an dir vorbei geht, richtig? Facebook und WhatsApp nutzen, aber alles geht an dir vorbei? Scherz Keks. War doch klar das Mr Zuckerberg da zwischen funken wird bei Instagram in irgendeiner Form. Der gibt erst ruhe wenn das Internet, Facebook heißt.
 
Soll der Gegenschlag nun darin bestehen das die eigene Foto-Filter integrieren oder wollen die Instagramms-Filter bei sich mit einbinden?


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