Werbung soll Nutzer über Geräte hinweg verfolgen

Microsoft, Surface, Werbung, Times Square Bildquelle: Microsoft
Eine Werbekampagne soll Nutzer zukünftig über verschiedene Geräte hinweg verfolgen können. Dies könnte durch den Wiedererkennungseffekt die Wirkungskraft der Reklame deutlich verstärken.
Bereits jetzt sind Kampagnen häufig so konzipiert, dass sie sich über mehrere Medien erstrecken. Marken sollen sich besser in den Köpfen festsetzen, in dem sie den Menschen beim Fernsehen, im Netz und auf der Straße in Form von Plakaten begegnen. Allerdings sind die Treffer hier eher zufällig oder die Werbung muss sehr dicht gestreut werden.

Durch die im Internet möglichen Methoden will eine ehemalige Werbespezialistin von Google nun dafür sorgen, dass eine Kampagne einem einzelnen Nutzer konsequent über verschiedene Geräte hinweg präsentiert werden kann. Die Technologie dafür will Kamakshi Sivaramakrishnan in ihrem Startup Drawbridge entwickeln, berichtete das Magazin 'Technologie Review'.

Wenn ein Nutzer also beispielsweise am PC beim Besuch einer Videoplattform einen bestimmten Werbespot gezeigt bekam und danach das Haus verlässt, sollen auf den mobilen Webseiten auf dem Smartphone auch die entsprechenden Banner eingebunden sein. Theoretisch wäre das sehr einfach möglich, wenn Nutzer von der Werbeindustrie problemlos getrackt werden könnten.

Dagegen sprechen allerdings die Datenschutz-Prinzipien. Sivaramakrishnan setzt daher auf statistische Methoden, mit denen auch anonymisierte User mit einer höheren Genauigkeit identifiziert werden können, wenn sie vom PC zum Smartphone oder Tablet wechseln. Der Datenschutz der einzelnen Nutzer soll dabei gegenüber den Werbetreibenden trotzdem gewahrt bleiben.

Drawbridge soll bisher Daten von rund 200 Millionen mobilen Endgeräten zusammengeführt und zu anonymisierten Profilen zusammengestellt haben. Bei Tests habe man bereits belegen können, dass Werbekampagnen für Reise-Anbieter oder Online-Shops hier durch die geringeren Streuverluste eine doppelt bis dreifach so gute Wirkung erzielt hätten, so Sivaramakrishnan. Die gleichen Methoden will man zukünftig auch anwenden, um Hersteller von Smartphone-Apps mit den richtigen Nutzergruppen zusammenzubringen, hieß es. Microsoft, Surface, Werbung, Times Square Microsoft, Surface, Werbung, Times Square Microsoft
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