McAfee: Asyl verweigert und Gesundheitsprobleme

John McAfee, Gesicht, Sicherheitsexperte Bildquelle: Whoismcafee
Der gestern verhaftete John McAfee bekommt kein Asyl in Guatemala und muss noch heute damit rechnen, nach Belize ausgeliefert zu werden, wo er unter Mordverdacht steht. Zudem wurde der 67-Jährige kurz danach mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert.
McAfee, der sich seit gestern und nach einer rund dreiwöchigen Flucht in Gewahrsam der guatemaltekischen Behörden befindet, wurde in der Nacht auf heute in ein Krankenhaus eingeliefert, zuvor hatte der Gründer des nach ihm benannten Sicherheits-Software-Herstellers über Schmerzen in der Brust geklagt.

Wie 'ABCNews' berichtet, wurde McAfee nach einer gründlichen Untersuchung wieder nach "Hause" geschickt, dieses befindet sich derzeit allerdings in einem Gefängnis in Guatemala City. Einen Grund, den 67-Jährigen zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus zu lassen, sahen die Ärzte offenbar nicht.

Gegenüber dem US-Fernsehsender erklärte McAfee später, dass er in Ohnmacht gefallen sei, da er in den 48 Stunden zuvor kaum etwas gegessen und getrunken habe. McAfees Anwalt bestätigte das auch gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters' und sagte, dass sein Klient aufgrund von "Stress, Bluthochdruck und Tachykardie (Herzrasen)" umgekippt sei.

Der erwähnte Stress könnte natürlich auch damit zusammenhängen, dass kurz zuvor McAfees Antrag auf Asyl in Guatemala abgelehnt worden ist. Der des Mordes Verdächtige könnte noch im Verlauf des heutigen Tages nach Belize ausgeliefert werden.

Dort soll er zum Mordfall Gregory Faull befragt werden, der Nachbar von McAfee war Anfang November ermordet aufgefunden worden. Da sich McAfee mit Faull zuvor bzw. immer wieder gestritten haben soll, fiel der Verdacht auf den ehemaligen Programmierer, der daraufhin die Flucht ergriffen hat. McAfee ist überzeugt, dass ihm die Tat von den Behörden in Belize in die Schuhe geschoben werden soll. Eine formelle Anklage liegt derzeit allerdings nicht vor, McAfee soll nach der Überführung nach Belize zunächst auch nur von der Polizei befragt werden.

Siehe auch: John McAfee wurde in Guatemala festgenommen John McAfee, Gesicht, Sicherheitsexperte John McAfee, Gesicht, Sicherheitsexperte Whoismcafee
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