Laut aktueller Berichte verkaufen sich Windows-8-PCs mit Touchscreen-Displays deutlich besser als im Vorfeld erwartet. Die Zahlen sollen so gut sein, dass es inzwischen zu Lieferengpässen komme. Enttäuschend sollen dagegen die Tablet-Verkäufe sein, heißt es.
Wie die Technikseite 'Cnet' unter Berufung auf Analysten zweier unterschiedlicher Marktforschungsunternehmen schreibt, haben sich PCs mit Touchscreens doch etwas überraschend zum Verkaufsschlager entwickelt. Das führe laut Bob O'Donnell von IDC zu Knappheit: "Einige Hersteller berichten von Lieferengpässen, vor allem weil derzeit nicht genügend Touchscreen-Panels zur Verfügung stehen."

Der XPS 12, ein Hybridgerät von Dell, ist derzeit nur schwer zu bekommen
Das bestätigt auch Rhoda Alexander von IHS iSuppli: "Wir haben mit einer Vielzahl von PC-Herstellern gesprochen, die über Engpässe klagen, auch Händler berichten, dass sich derartige Geräte praktisch sofort verkaufen." Ein Blick auf die Herstellerseiten bestätigt diesen Eindruck: So ist beispielsweise das XPS-12-Ultrabook (mit seinem "umklappbaren" Touchscreen) von Dell in den USA erst wieder im Januar lieferbar, gleiches gilt für den berührungsempfindlichen Dell-Desktop-Rechner XPS One 27.
Des einen Freud, des anderen Leid: Solche euphorischen Meldungen treffen auf klassische PCs mit Windows 8 nämlich nicht zu, da sich Touchscreen-lose Geräte deutlich "unter den Erwartungen" verkaufen würden. Und das ist für die Hardware-Hersteller sowie Microsoft in Summe keine gute Nachricht, da die guten Zahlen bei High-End-Touch-PCs nicht die Verluste aus der anderen (günstigeren) Geräteklasse abdecken können.
Ebenfalls enttäuschend dürften auch die Verkäufe von Tablets mit Windows 8 bzw. Windows RT sein: Wie die 'Seattle Times' schreibt, ist die Nachfrage nach Windows-Tablets enttäuschend, das gilt sowohl für ARM-basierte Geräte als auch jene mit Intel-Chips.
Siehe auch: Surface - Analysten erwarten 2012 1 Mio. Verkäufe

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