Bitcoin-Mining treibt viel Nachwuchs ins Chipdesign

Die digitale Krypto-Währung Bitcoin bringt eine ganze Reihe von Nachwuchs-Ingenieuren dazu, sich intensiver mit dem Spezialgebiet des Chipdesigns auseinanderzusetzen - denn hier locken noch lukrative Ergebnisse.

Um Bitcoins zu erhalten, kann man selbst Rechenleistung investieren. Aktuell wurden durch Berechnungen Einheiten der virtuellen Währung generiert, die rund 130 Millionen Dollar Wert sind. Ein guter Teil ist aber bei den Berechnungen noch nicht gefunden worden und es wird immer schwerer, einen Erfolg zu erzielen.

In den letzten Monaten setzten Enthusiasten beim Bitcoin-Mining daher bereits verschiedene Möglichkeiten ein, um die eigenen Erfolgsaussichten zu verbessern. So wurden beispielsweise Cluster auf die Berechnungen angesetzt und letztlich mehrere Grafikkarten zusammengeschaltet. Der neueste Trend liegt nun darin, spezielle Chips zu entwickeln, die möglichst stark auf diese Aufgabe optimiert sind, berichtete das Magazin 'Technology Review'.


Das Bitcoin-Projekt bringt so durchaus eine Reihe von angehenden IT-Spezialisten dazu, sich nicht nur mit der Programmierung, sondern auch intensiv mit dem Design neuer Chips auseinanderzusetzen. Einige wollen die Komponenten für eigene Berechnungen ein setzen, es gibt aber auch schon kleinere Firmen, die auf die Lieferung der ersten in die Realität umgesetzten Produkte warten, die sie aktuell bei asiatischen Auftragsherstellern fertigen lassen.

So will beispielsweise die Firma Butterfly Labs Anfang 2013 die ersten Vorbesteller bedienen können. Sie bietet ein Produkt an, dass einfach via USB an den Computer angeschlossen wird und die Leistung beim Bitcoin-Mining deutlich steigern soll. Dabei ist man inzwischen allerdings längst nicht mehr der einzige Anbieter.

Die neuen Chips dürften auch deshalb zum richtigen Zeitpunkt kommen, da der Wert neu gefundener Bitcoin-Blöcker gerade deutlich abgewertet wurde. Pro Block erhält an inzwischen nur noch 25 Bitcoins - die Hälfte der vorherigen Menge - die aktuell rund 316 Dollar wert sind. Schon jetzt dürfte der Stromverbrauch bei der Berechnung eines Blockes bei den meisten herkömmlichen Systemen teurer sein. Und zukünftig wird es immer schwerer werden, noch weitere Erfolge zu erzielen. Denn die Schwierigkeit nimmt zu, je näher man den 21 Millionen Bitcoins, die überhaupt gefunden werden können, kommt.
Diese Nachricht empfehlen
Videos zum Thema
 
Ich rechne damit, dass der Bitcoin-Kurs in den nächsten Monaten stark steigen wird. Immer mehr Online-Händler akzeptieren die Währung und der Kursverlauf spricht für sich: http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg360ztgSzm1g10zm2g25zv
 
@515277: Der Kursverlauf spricht Bände, schau dir mal die letzten 3 Jahre an. Der kommt, wenn überhaupt, erst auf seinen alten Stand. Liegt aber eher daran das wohl wieder irgendein Drogenanbieter (ala Silkroad vor 1-2 Jahren) das ganze akzeptiert.
 
@bashtee: Der kurzfristige Höhenflug im Sommer 2011 war eine typische Blase, die durch die Medien, weniger durch Silk Road, gepusht wurde und dann geplatzt ist. Was man jetzt seit November 2011 sieht ist ein gesundes, natürliches Wachstum. Ein Crash wie im Sommer 2011 ist sehr unwahrscheinlich. Es gibt Ups und Downs aber der Trend zeigt ganz eindeutig nach oben. http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#tgSzm1g10zm2g25zv
 
@515277: Erläutere doch mal warum die Blase(n) platzte(n). Das einzige gesunde Wachstum das ich hier sehe ist wahrscheinlich der Anstieg für Auftragsmorde und den Drogenkonsum :)
 
@bashtee: Warum Blase geplatzt: Die Medien haben das Thema aufgepusht (SPON etc.), immer mehr Leute sind auf den Zug mit aufgesprungen, nachdem der Kurs dann durch die Decke geschossen ist haben einige Bitcoinminer, die große Mengen von Bitcoins gebunkert hatten verkauft, der Preis ist schlagartig in den Keller gegangen, immer mehr Anleger haben Panik bekommen und haben auch schnell verkauft usw. Mit Silkroad und Drogen hat das alles herzlich wenig zu tun.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

Wöchentlicher Newsletter

Beliebte Videos

powered by veeseo

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles