Streit um Downloads einer 10-Jährigen beigelegt

In der letzten Woche sorgte der Fall um die von einem zehn Jahre alten Mädchen vorgenommenen Downloads über BitTorrent für Aufsehen. Der zugehörige Streit wurde nun beigelegt, da es zu einer Einigung gekommen ist.

Ursprünglich forderte das finnische Copyright Information and Anti-Piracy Centre (CIAPC) im Rahmen einer in Aussicht gestellten außergerichtlichen Einigung rund 600 Euro. Zudem sollte eine Unterlassungserklärung von dem Inhaber des Internet-Anschlusses, der sich keiner Schuld bewusst ist, unterschrieben werden.


Wie sich später herausstellte, hatte der Vater des 10-jährigen Mädchens tatsächlich nichts mit den vorgenommenen Downloads zu tun. Bei der Tochter wurden die Ermittler auf einen Laptop im Winnie The Pooh-Design aufmerksam. Über dieses Notebook versuchte seine Tochter, Musik der finnischen Sängerin Chisu aus dem Internet herunterzuladen.

Siehe auch: BitTorrent: Nach max. 3 Stunden ist man registriert

Das Szene-Portal 'Torrentfreak' berichtete in einem jüngst veröffentlichten Artikel darüber, dass dieser Streit zwischen dem CIAPC und dem Vater beigelegt wurde. Er erklärte sich dazu bereit, 300 Euro - also die Hälfte der ursprünglich geforderten Summe - zu bezahlen. Auch die Polizei ist mit dieser Übereinkunft zufrieden und stellte die Ermittlungen ein. Der beschlagnahmte Laptop soll nun wieder an das Kind ausgehändigt werden.

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Kranke Welt in der wir leben, da wird schon ein 10 Jähriges Kind bestraft weil es ein Lied hören wollte
 
@BartVCD: Bitte richtig lesen! Es steht in der News u.a. "...dass dieser Streit zwischen dem CIAPC und dem Vater beigelegt wurde..."! Also sollte der Vater als Erziehungsberechtigter (wohl wegen Vernachlässigung derselben) bestraft werden UND NICHT das Mädchen! Das ist ein Unterschied! Wäre ja aber so nach Deutschem Recht (siehe jüngstes BGH-Urteil) nicht mehr möglich! N A C H T R A G : Sooo viel Minus! Und nicht einer begründet das! Ich gehe mal davon aus, dass die Minusgeber nicht wirklich meiner Aussage was sachlich Richtiges entgegen zu setzen haben!!!
 
@BartVCD: In diesem Fall wohl eher der Vater. Aber wo will man da eine Grenze fest machen? Wann ist das Kind nicht mehr zu Jung? Klar, ein Kind ist sich evtl. dem nicht bewusst, was es da macht. Aber wäre ich der Vater, so würde ich doch schon aufpassen, was mein Kind da macht und nötigenfalls eine Black- oder gar eine Whitelist einrichten. Und Adminrechte würde ich meinem Nachwuchs auch nicht geben, sowie die Rechte bzgl. der Ausführung von Programmen einschränken. Und wenn ich selber keine Ahnung hätte, wie man sowas einrichtet, würde ich mich versuchen, einzulesen oder den "Family Tech Support Guy" beauftragen. ;)
 
@BartVCD: Ich würde an Papas Stelle mit der Geschichte durch alle Talkshow, "Investigatvreportagen" und Bullevardzeitungen gehen, und immer schön den Namen der Band nennen und meine arme kleine Tochter zeigen. Den Krieg kann man nicht verlieren.
 
@BartVCD: heutzutage ist raubkopie eine schwerer straftat wie vergewaltigung.. sieht euch die letzten urteile doch nur mal an.. in der bürokratie bist du nur noch eine nummer der man möglichst viel geld aus der tasche zieht..


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