Phishing: Chrome und IE10 bieten besten Schutz

Google, Android, Malware, Virus, Schadsoftware Bildquelle: Google
Das so genannte Phishing, also das Abfangen von Passwörtern, wird immer mehr zur Plage, es ist mittlerweile die beliebteste Betrugsmasche im Internet. Der Browser spielt beim Schutz eine besonders große Rolle, das haben auch die jeweiligen Anbieter erkannt. Wie 'The Next Web' unter Berufung auf eine Untersuchung des Sicherheitsunternehmens 'NSS Labs' (PDF) berichtet, haben alle Browser-Anbieter ihre Maßnahmen gegen Phishing in den letzten Jahren signifikant intensiviert. Die "Abfangrate" für die vier meistverbreiteten Browser hat im Jahr 2009 im Schnitt gerade einmal 46 Prozent betragen, heute werden dagegen 92 Prozent erkannt und geblockt.

Auch die Zeit, bis eine neue Phishing-URL erfasst wird, hat sich deutlich verbessert: Vor drei Jahren wurde eine derartige Webadresse erst nach etwa 16 Stunden geblockt, heute sind es keine fünf Stunden. Was die (großen) Browser-Anbieter betrifft, so haben alle in dieser Angelegenheit große Fortschritte gemacht.

Im Detail gibt es einige Unterschiede (es sind allerdings nur einige wenige Prozentpunkte), da manche Browser Phishing besser erkennen als andere. Dazu hat das Sicherheitsunternehmen zehn Tage lang die (zum Testzeitpunkt aktuellen) Browser Chrome 21, Internet Explorer 10, Safarin 5 und Firefox 15 intensiv unter die Lupe genommen.

Als Sieger ging der aktuelle Google-Browser hervor, Chrome 21 erkannte 94 Prozent aller Phishing-URLs. Dahinter kommt die Microsoft-Software, der IE10 hatte eine Abfangquote von 92 Prozent. Bronze geht an Safari 5 mit 91 Prozent, Blech an Firefox 15 (90 Prozent).

Wie viele Phishing-Versuche es gibt, zeigen die Zahlen der entsprechenden Webseiten, die erfolgreich erkannt worden sind: 2011 wurden pro Monat rund 40.000 Phishing-URLs aufgespürt, in diesem Jahr waren es etwa 50.000. Das zeigt natürlich vor allem, dass die Browser immer effektiver werden, aber auch dass diese Bedrohung insgesamt nicht weniger wird. Das stellt auch der NSS-Labs-Report fest und schreibt, dass es für Cyber-Kriminelle heutzutage sehr leicht ist, schnell von einer "Wegwerf-URL" zur nächsten zu wechseln. Google, Android, Malware, Virus Google, Android, Malware, Virus Google
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