Microsoft hat zwar jüngst den Verkauf von 40 Millionen Lizenzen für Windows 8 innerhalb eines Monats vermelden können, doch die Redmonder sind dennoch mit der Arbeit ihrer Gerätepartner höchst unzufrieden, weil noch immer nur wenige Fertig-PCs mit dem neuen Betriebssystem erhältlich sind.
Microsoft-Spezialist Paul Thurrott berichtet nun, dass die Verkäufe von neuen Computern mit Windows 8 vor allem deshalb so schlecht anliefen, weil zum Starttermin Ende Oktober nur geringe Stückzahlen an den Handel ausgeliefert wurden. Selbst in Microsofts eigenen Stores gab es nur sehr geringe Mengen, die verfügbar waren.
Thurrotts Quellen bei Microsoft zufolge hatten die PC-Hersteller von vornherein einfach zu wenige PCs und andere Geräte gefertigt, um diese in ausreichenden Mengen für einen erfolgreichen Launch von Windows 8 in den Handel zu bringen. Die Gründe hierfür wurden nicht weiter erläutert.
Inzwischen bessert sich die Lage langsam, auch wenn noch immer nur eine sehr begrenzte Auswahl von Plattformen mit Windows 8 erhältlich ist. Gerade bei neuen Tablets und Notebooks mit Touchscreen ist die Produktvielfalt weiterhin sehr beschränkt. Viele der schon vor Monaten angekündigten Geräte werden wohl erst kurz vor Weihnachten verfügbar sein.

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