Ein Kamera-Modul für das Raspberry Pi vorgestellt

Kürzlich fand in München die Elektronik-Messe namens Electronica statt. Diese Veranstaltung nahmen sich Pete Wood von RS Components und Rob Bishop von der Raspberry Pi Foundation zum Anlass und stellten ein Kamera-Modul vor.

Angekündigt wurde dieses Modul für den Kleinrechner Raspberry Pi bereits vor geraumer Zeit. In München wurde ein Prototyp der Pi-Cam nun endlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine bestückte Platine, welche an die Kamera-Schnittstelle des Raspberry Pi angebunden wird.

Kamera-Modul für das Raspberry Pi (HD-Version)

Ausgerüstet wurde das Modul mit einer 5-Megapixel-Kamera - OmniVision OV5647. Die Käufer können damit H.264-Videos in 1080p-Qualität mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde anfertigen, gibt der Hersteller an. Ermöglicht wird dies durch eine spezielle Anpassung an die GPU des Raspberry Pi.

Siehe auch: Supercomputer aus 64 Raspberry Pis (und Lego)

Einen konkreten Verkaufstermin nannten die beiden Herrschaften im Rahmen der Electronica noch nicht. Allerdings soll es spätestens zu Beginn des kommenden Jahres soweit sein. Den bisherigen Informationen zufolge soll das Kamera-Modul 25 US-Dollar kosten, was umgerechnet gut 20 Euro entspricht.
Mehr zum Thema: Raspberry Pi
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Das klingt ja mal interessant. Damit kann man sich eine eigene GoPro-ähnliche Kamera basteln.
 
@3-R4Z0R: Mag ja alles schön und gut sein. Allerdings sehe ich jetzt schon den Wald aus lauter Einzelmodulen rumstehen...das Kamera-Modul ist da nur der Anfang. Das ganze wird sich dahin verlaufen, wo es hergekommen ist, nämlich wieder zurück zum kompakten PC mit allen Komponenten in einem Gehäuse. Ich finde die Idee dieses Kleinstrechners super, befürchte aber, dass die Kundschaft über die Zeit zu hohe Ansprüche an dieses Konzept stellen wird.
 
@tommy1977: da die ziel kundschaft schulen sind, wirds vermutlich nicht so kommen ;)
 
@tommy1977: neben Schulen, wie mein Vorredner genannt hat, kann man eben spezielle Kleinserien basteln. Keiner will nen Pi mit 50 Modulen; sondern in der Regel genau für einen Zweck.
 
@TurboV6: Ihr habt ja beide Recht. Aber das Teil ist frei verkäuflich und somit für jedermann zu haben. Wir wissen, wovon wir reden. Aber viele wollen das Teil nur vom hörensagen her, ohne wirklich zu wissen, wofür es konzipiert wurde...nämlich immer genau für EINEN Anwendungszweck.


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