PC-'Welpen': Samsung zieht Werbevideo zurück

Der koreanische Hersteller Samsung ist bekannt für seine oftmals aggressive Werbestrategie, allen voran für seine Spots, in denen man sich über Apple-Fanboys lustig macht. Nun hat das Unternehmen den Bogen in einem YouTube-Video aber überspannt.
Wie die Tageszeitung 'L.A. Times' auf ihrer Webseite berichtet, ist das neueste Samsung-Video nach hinten losgegangen. Genauer gesagt geht es um eine Werbung für die SSDs (Samsung SSD 840) des koreanischen Herstellers, das man gestern auf YouTube hochgeladen und mittlerweile wieder entfernt hat bzw. es nach massiven Protesten entfernen musste. Samsung PC-PuppiesEin 'PC-Hündchen' überlebt nur dank Samsung-SSD... Im besagten Video zeigt Samsung PC-Monitore und Laptops, die man mit Hilfe von Animationen als "Puppies", also "niedliche Hunde-Welpen" darstellt. So weit, so süß. In Folge allerdings lässt Samsung die Nutzer diese PCs (bzw. eben Welpen) zerstören und das auf unterschiedlichste Art und Weise.

So werden diese "PC-Puppies" mit Pfeil und Bogen erschossen, von einer Klippe geworfen sowie mit einer Tastatur und einem Schuh erschlagen. Die Pointe des Videos: Zum Schluss entscheidet sich ein Nutzer sein PC-Hündchen nicht zu malträtieren, sondern ihm eine neue SSD zu spendieren. Das hat zur Folge, dass der Computer schneller läuft, User und PC-Puppy sind daraufhin wieder glücklich.

Man kann von der Idee und ihrer Kreativität zwar halten was man will, die Nutzerkommentare auf YouTube hatten aber schnell einen Grundtenor gefunden: Das Werbevideo ist nicht nur blöd, sondern auch grausam. Praktisch alle Kommentare dazu waren negativ, als Folge zog Samsung den Spot wieder zurück.


Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Samsung seine SSDs auf höchst merkwürdige Weise anpreist: Vor einer Woche veröffentlichten die Koreaner einen Spot (s. o.) mit dem Titel "Overly Attached Computer" (in Anspielung auf das 'Overly Attached Girlfriend-Meme'): Darin spricht eine junge Dame, die einen Computer "spielt", den Nutzer an und droht u. a. dessen Surf-History zu veröffentlichen oder einen Virus freizusetzen, um ihn zum Kauf einer Samsung-SSD zu bewegen. Sehr seltsam, aber auch erfolgreich, da es bis heute 3,4 Millionen Mal auf YouTube angesehen worden ist.
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