OS X 10.9: Apple testet Siri- und Maps-Integration

Laut frühen Test-Ausgaben soll Apple bei Version 10.9 des Betriebssystems Mac OS X, das nächstes Jahr veröffentlicht werden soll, auf eine Integration des Sprachassistenten Siri setzen. Derzeit wird die Funktion getestet.

Wie die Seite '9to5Mac' berichtet, habe man aus "verlässlichen Quellen" erfahren, dass Apple derzeit daran arbeitet, Siri auch in Desktop-Rechnern sowie MacBooks einzubauen. Damit setzt Apple den Trend fort, sein "großes" Betriebssystem an das mobile iOS anzunähern.

9to5Mac schreibt dazu, dass man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen könne, ob Siri für Mac OS X (sollte die Funktion die Entwicklungs- und Testphase überhaupt überstehen) tatsächlich für alle Nutzer verfügbar wäre und verweist darauf, dass der Sprachassistent nur auf neueren iPads und iPhones läuft. Man verweist aber gleichzeitig darauf, dass Dictation, das ähnliche Infrastruktur und Hardware-Ressourcen erfordere, auf allen Macs verfügbar ist, die in der Lage sind, mit Mountain Lion (also die aktuelle Version 10.8) zu laufen.

Etwas weniger Begeisterung dürfte dagegen die Information des Apple-Blogs auslösen, wonach das kalifornische Unternehmen auch die Integration seines jüngst eingeführten Kartendienstes plant. Dabei ist es möglich, dass Maps auf OS X als vollwertige und native App daherkommt.


Eine eingebaute Maps-Anwendung hätte für Apple den Vorteil, dass die man zahlreiche Nutzer dazubekäme, die den Dienst laufend verbessern würden. Die anfänglichen Darstellungs- und Orientierungs-Probleme hat Apple zwar mittlerweile zu einem großen Teil beseitigt, was dem Dienst aber noch fehlt, sind ausreichend viele und detaillierte Points of Interests.

Erwartet wird die nächste Version Mac OS X für den Herbst 2013, Apple hat sich inzwischen auf einem mehr oder weniger jährlichen Veröffentlichungszyklus eingependelt. Genaue Details wird es sicherlich auf der WWDC geben, diese beginnt im nächsten Jahr am 10. Juni.

Siehe auch: Mac OS X - Jony Ive will Leder-Look & Co. loswerden
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Ich bezweifel, dass viele User Eingaben über Siri machen werden, wenn man ein Keyboard vor sich hat. Das ist doch nur Spielerei. Und auf der Keynote wird es als super innovatives Feature gefeiert "amazing, incredible..."
 
@515277: Das hängt von der Situation ab. Im Büro würde ich das auch nicht tun, da das die anderen Kollegen nerven würde. Aber wenn ich allein Zuhause vorm Rechner sitze habe ich z.B. schon einige Texte diktiert - das geht schnell und klappt gut.
 
@Givarus: Texte diktieren mit einer Software, die alles gesprochene in der Cloud analysieren lässt? Da verlasse ich mich dann doch lieber auf die Offline-Pendants, wie die in Windows eingebaute Spracherkennung.
 
[re:3] algo am 19.11.12 15:51 Uhr
(+5
@515277: Was habt ihr alle bloß immer mit Apples "Incredible, Amazing"-Gelaber. Ist doch nichts neues, wenn ein Unternehmen ihr Produkt so feiert. Außerdem habe ich bei Apple Keynotes nur selten "Incredible" oder "most Innovative" (also die typischen Jobs Zitate) gehört :)
 
@Givarus: Um längere Texte zu diktieren ist Spracherkennung meiner Meinung nach einfach noch nicht gut genug. Zwar sind die Online-Dienste von Google und Apple schon einmal um Welten besser als das was Windows offline bietet, aber es reicht dennoch nicht für mehr als für kurze Mitteilungen bei denen kleinere Fehler oder Ungenauigkeiten egal sind. Selbst wenn nur jedes zehnte Wort falsch geschrieben ist übersteigt der nachträgliche Korrekturaufwand einfach den Nutzen.


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