AdTrap: AdBlocker als Hardware fürs Heimnetzwerk

Ein Team kalifornischer Hacker hat einen AdBlocker entwickelt, der deutlich weiter reichen soll, als die üblichen Browser-Plugins. Dafür wurde er in Hardware gegossen, die in das heimische Netzwerk integriert werden kann.
Das Gerät namens "AdTrap" soll dann Reklame aus fast dem gesamten Netzwerkverkehr herausfiltern. So werden beispielsweise nicht mehr nur Banner aus Webseiten entfernt, sondern auch Werbesopts aus Streaming-Diensten, die über Produkte wie Apple TV oder Google TV abgerufen werden.

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AdTrap dürfte dabei vor allem auch für Nutzer interessant sein, die im heimischen WLAN nicht nur über ihr Notebook online gehen, sondern Smartphones und Tablets intensiv für ihre Aktivitäten im Internet nutzen. Denn auf diesen steht - zumindest solange ein Jailbreak fehlt - in der Regel kein AdBlocker für den Browser zur Verfügung.

Hardware-seitig ist das Gerät mit einem ARM-Prozessor von Atmel, 128 Megabyte Arbeitsspeicher und 256 Megabyte Flash-Storage ausgestattet. Bei Bedarf kann der Speicherplatz mit einer SD-Card erweitert werden. Hinzu kommen zwei Ethernet-Ports zur Durchleitung des Netzwerkverkehrs, ein USB-Port und eine serielle Schnittstelle. Eine auf Linux basierende Firmware, die um einige Open Source-Tools erweitert wurde, soll in dem Gerät für die Analyse des Datenverkehrs und das Ausfiltern der Werbung dienen.

AdTrap benötigt den Angaben zufolge keinen größeren Installationsaufwand, sondern nimmt seine Arbeit auf, sobald es in das Netzwerk integriert ist. Dem Nutzer wird allerdings die Möglichkeit geboten, Detail-Anpassungen vorzunehmen. So kann beispielsweise eine Whitelist für Angebote eingerichet werden, bei denen man Werbung zulassen will. Hier kann der Nutzer beispielsweise bewusst entscheiden, dass er zur Finanzierung eines kostenlosen Angebotes beitragen will, wenn dieses sich im Gegenzug bemüht, keine zu aufdringliche Werbung auszuliefern - wie es etwa auch bei WinFuture.de der Fall ist.

Um die Geräte in größerer Stückzahl produzieren zu können, sammeln die Entwickler derzeit Crowd-Funding-Gelder auf der Plattform Kickstarter ein. Über 100.000 Dollar sind hier bereits zusammengekommen. AdTrap AdTrap
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