Steve Ballmer motzt über Android und Apple

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat in einem aktuellen Interview wieder einmal ordentlich über die Konkurrenz abgelästert: Android bezeichnete er als "wild" und "unkontrolliert", Apples System nannte er "hochpreisig" und "stark kontrolliert".

In dem Podiums-Gespräch, das Steve Ballmer in der Nacht auf heute führte, stand er einem anderen erfolgreichen Unternehmer gegenüber, nämlich Reid Hoffman, dem Gründer des Karrierenetzwerks LinkedIn. Wie 'TechCrunch' berichtet, standen dabei vor allem die jüngsten Produktstarts von Microsoft im Vordergrund, aber auch die Konkurrenz wurde angesprochen.

Und gerade bei den anderen Betriebs- bzw. "Ökosystemen" gab es sie wieder, diese typischen "Ballmer-Momente", in denen der Microsoft-CEO mit sich immer wieder überschlagender Stimme herumlästert. In Richtung des derzeit erfolgreichsten mobilen Betriebssystems meinte Ballmer, dass das "Android-Ökosystem derzeit ein wenig wild und im Sinne des Konsumenten zu unkontrolliert ist." Android sei zudem anfällig für Malware, so Ballmer. Ballmer CESMicrosoft-CEO Steve Ballmer Im Gegensatz dazu sei die Apple-Welt überteuert und streng kontrolliert. Ballmer merkte in diesem Zusammenhang zudem an, dass das iPhone auf dem internationalen Markt oft mehr als 1000 Dollar koste.

Mit Windows Phone wolle sich Microsoft irgendwo dazwischen positionieren, so Steve Ballmer. Als großen Vorteil des Microsoft-Angebotes hob er hervor, dass sein Unternehmen sehr eng mit Entwicklern zusammenarbeite und das stehe im Gegensatz zu Apple und Google.


Auch in diesem Gespräch zeigte Ballmer, das er gerne aufgeregt herumschreit. Zum Thema Windows gab es viel dieser "Ballmer-Begeisterung". So meinte der Microsoft-Chef dazu: "Wow! Es funktioniert einfach!" und sprach im nächsten Satz das "Maps-Debakel" an - natürlich eine Spitze in Richtung Apple.

Laut TechCrunch hatte Steve Ballmer aber auch seine unaufgeregten Momente, in denen er absolut glänzen konnte, thematisch ging es dabei um Unternehmens-Angelegenheiten und die Annäherung an den Verbraucher ("Consumerization").
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Ich würde das noch nicht mal lästern nennen, sondern eine etwas polemisch formulierte Situationsbeschreibung. Aber Ballmer ist schon lustig anzusehen.
 
@JoePhi: Ich weis nicht ob das lästern ist. Zumindest habe ich den gleichen Eindruck von den Systemen...
 
@JoePhi: Naja, jeder "lästert" doch irgendwie über die Konkurrenz. Und Ballmer ist ein typischer Amerikaner, die können einfach nicht ruhig diskutieren, da geht es immer gleich in die Theatralik :-)
 
@JoePhi: Sich irgendwo dazwischen positionieren wollen nutzt aber gar nix, wenn man die Geräte nicht los wird, weil man einfach keine liefert. Ich warte schon seit Tagen, dass es das Lumia 920 bei Saturn für die ausgewiesenen 599 EUR gibt - kannste vergessen, die habens einfach nicht. Cyberport hat in der letzten Woche den Preis von 599 EUR stufenweise auf die UVP von 649 EUR angehoben, kann auch nicht liefern. Bei Amazon kostet das schwarze 920er 799 EUR... So wird das nichts, da hole ich mir halt was anderes, was jetzt, wann ich es will, für mich sofort verfügbar ist.
 
@MaikEF: jo, ist im Moment ärgerlich. Ist halt aber die Frage, ob man bei solchen Gadjets eben bei Markteintritt eine gewisse Wartezeit hinnimmt (wenn die Nachfrage und das Interesse sehr groß ist), oder ob man eben ein x-beliebiges Gerät kauft. Da ein neues smartphone keine lebenswichtige Geschichte ist, tendiere ich dort zum ersten. Aber: Was bitte soll das mit der Geschichte hier zu tun haben?


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