Microsofts Surface-Tablet wird zum Wahlcomputer

Heute ist in den USA der Tag der Präsidentschaftswahl und Microsofts Surface-Tablet wird dabei zumindest in einem Fall auch eine Rolle spielen. Die Firma Democracy Live testet das Tablet der Redmonder als eine Art digitaler Wahlcomputer.

Im Ort Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia wird nach Angaben von 'GeekWire' in einem Wahllokal ein Surface-Tablet aufgestellt, mit dem interessierte Wähler ihren Stimmzettel digital ausfüllen können, um ihn dann auszudrucken und von einer Auswertungsmaschine einlesen zu lassen. Microsoft Surface als WahlcomputerMicrosoft Surface als Wahlcomputer Es handelt sich um einen Test, der von Democracy Live mit dem Ziel vorgenommen wird, mehr elektronische Wahlsysteme und Informationssysteme einzuführen. Auf dem Tablet läuft eine LiveBallot genannte Anwendung im Browser, in der der digitale Stimmzettel angezeigt wird.

Democracy Live nutzt Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure, um die Wahlzettel auf das Tablet zu bringen und auf Wählerinformationen zuzugreifen. Der Test soll Rückmeldungen von Wählern sammeln, um eine breiter angelegte Einführung neuer Wahlcomputer vorzubereiten.


Man will künftig verstärkt mit Microsoft zusammenarbeiten, um in naher Zukunft mehr Surface-Tablets als Wahlcomputer einzusetzen. Dann soll das im Januar erwartete Microsoft Surface Pro zum Einsatz kommen, das einen x86-kompatiblen Intel Core-Prozessor besitzt und somit alte Anwendungen ausführen kann.

Das Surface soll langfristig vor allem viele alte Computer ersetzen, die bei Wahlen verwendet wurden. Es handelt sich meist noch um Geräte mit Intel 486er-Prozessoren, die vollkommen veraltet sind. Das Interesse am Surface als Wahlcomputer ist deshalb entsprechend hoch. Als Vorteile werden der integrierte Screenreader und die USB-Unterstützung für den Anschluss von speziellen Eingabegeräten für Menschen mit Behinderungen genannt.
Mehr zum Thema: Microsoft Surface
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Wahlcomputern gegenüber bin ich skeptisch. Ist aber eine 1A Werbung für das Surface!
 
@Spacerat: Stimmt, bis zum ersten Hack ist das ne super Werbung :D.
 
@Spacerat: Wählen kann man ja nun wirklich auch auf Zetteln. Finde den Einsatz von Computern hier fast sinnlos.
 
@deadbeatcat: Das in Deutschland mit dem Urteil des Bundesverfassungsgericht ja klar umrissen worden. Im Prinzip geht hier nur eine Wahl in der ein Papierzettel erzeugt wird. Der Vorteil ist das man mit Computern eine schnellere Hochrechnung bekommt die genauer ist als die Umfragen vor dem Wahllokal. Gezahät werden müssen die Zettel. In den USA ist das halt anders....
 
@Spacerat: Du vergisst, dass das Wahlverfahren mit Surface nach deutschem Recht auch gültig wäre. Schließlich wird auch hier ein Ausdruck in Papierform erzeugt. Mit dieser Methode könnte man auch in Deutschland die Wahl beschleunigen, da für Hochrechnungen die digitalen Daten sofort bereitstehen. Natürlich müsste man noch die Papierzettel nachzählen. Aber wenn sich das System bewähren würde, wäre das reine Formalität. Und wer weiß, vielleicht kann man ja elektronischen Daten eines Tages genau so trauen wie Papier.


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